Denis Pauli
AfD · Germany
“Herr Yüksel, lieber Serdar, wir waren ja gemeinsam auf der Auslandsreise. Ich schätze Sie als durchaus gebildeten Kollegen ein. Sie haben jetzt viele Punkte benannt, wofür wir auch stehen. Wir wollen nicht unbedingt die notwendige Hilfe abschaffen.”
“Man muss die richtigen Schlüsse ziehen. Dieses Geld benötigen wir jetzt hier; denn ansonsten haben wir ganz andere Probleme. Natürlich muss man Fluchtursachen bekämpfen, aber man muss sie auf eine ganz andere Art und Weise bekämpfen.”
“Frau Bundesministerin, wir haben letztens aus einer Berichterstattung erfahren, dass Deutschland bei der Entwicklungshilfe mittlerweile weltweit der größte Geldgeber ist.”
“Vielen Dank. – Frau Bundesministerin, eine kurze Nachfrage zur Ukraine: Im Rahmen der Gespräche, die hier in Berlin stattgefunden haben, haben wir erfahren, dass dort auch Projekte vorbereitet werden sollen, bei denen Drohnen inkludiert sind.”
“Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Zuschauer! Worum geht es hier heute wirklich: Um Entwicklungspolitik oder darum, dass diese Regierung Milliarden verschenkt und gleichzeitig unsere Kinder verschuldet? Deutschland kann sich diesen Einzelplan nicht leisten, weil die Grundlagen unseres Landes wegbrechen.”
“Ausgerechnet in Ländern, in denen Energiearmut Wachstum verhindert, soll eine zuverlässige Energiequelle keine Option sein? Die Sonne schickt ja keine Rechnung, nicht wahr? Die Realität aber schon. Und wir alle zahlen dafür: die Bürger, die Betriebe, die Industrie.”
The complete record
Every one of 30 lines we hold for Denis Pauli, in date order, each linked to its source. Free to read, in full, without an account.
“Man muss die richtigen Schlüsse ziehen. Dieses Geld benötigen wir jetzt hier; denn ansonsten haben wir ganz andere Probleme. Natürlich muss man Fluchtursachen bekämpfen, aber man muss sie auf eine ganz andere Art und Weise bekämpfen. Man muss für die Menschen vor Ort Perspektiven schaffen, damit sie Arbeitsplätze erhalten, und das kriegen wir erst dann hin, wenn wir dort unsere Interessen wahrnehmen und die Interessen der Menschen. Daher möchte ich gerne zu meiner Frage kommen. Im Moment werden – wir haben es eben gehört – 26 Milliarden Euro deutsche Steuermittel in der Welt verteilt. Wir schlagen vor, dass wir von den restlichen knapp unter 10 Milliarden Euro, die wir jetzt zur Verfügung haben, 8 Milliarden streichen und das Geld für unsere Bürger hier aufwenden. Was halten Sie denn davon, dass wir das gemeinsam umsetzen?”
“Herr Yüksel, lieber Serdar, wir waren ja gemeinsam auf der Auslandsreise. Ich schätze Sie als durchaus gebildeten Kollegen ein. Sie haben jetzt viele Punkte benannt, wofür wir auch stehen. Wir wollen nicht unbedingt die notwendige Hilfe abschaffen. Wir wollen ganz klar das, was Sie gerade angesprochen haben: wirtschaftliche Beziehungen mit unseren Partnern auf Augenhöhe. Wir wollen durch wirtschaftliche Prosperität den Menschen Arbeitsplätze bieten und nicht einfach Geld verschenken und irgendwo versenken. Dieses Geld benötigen wir im Moment in unserem eigenen Land. Die Bürger da draußen erwarten von uns klare Antworten, aber auf jeden Fall kein Verschenken von Geld in der Welt. Wir können es uns nicht leisten, Fahrradwege in Peru aufzubauen, während unsere Straßen marode sind. Wir können es uns nicht leisten. – Wir verstehen es durchaus.”
“Frau Bundesministerin, wir haben letztens aus einer Berichterstattung erfahren, dass Deutschland bei der Entwicklungshilfe mittlerweile weltweit der größte Geldgeber ist. Daher meine Frage: Wann gedenken Sie in Ihrem Ministerium auch Projekte zu unterstützen, die in Deutschland tatsächlich Früchte tragen und für deutsche Unternehmen die Möglichkeit schaffen, auf globale Ressourcen zuzugreifen, damit wir hier vor Ort Wohlstand und Arbeitsplätze sichern können?”
“Vielen Dank. – Frau Bundesministerin, eine kurze Nachfrage zur Ukraine: Im Rahmen der Gespräche, die hier in Berlin stattgefunden haben, haben wir erfahren, dass dort auch Projekte vorbereitet werden sollen, bei denen Drohnen inkludiert sind. Wie stellen Sie sicher, dass wir mit der Fortführung dieser Projekte nicht in das aktive Kriegsgeschehen eingreifen und nicht völkerrechtlich mitbeteiligt werden?”
“Vielen Dank, Herr Präsident. – Herr Bundesminister, könnten Sie uns vielleicht mitteilen, wie viele Abschiebungen nach Syrien seit Amtsantritt der jetzigen Bundesregierung bis heute tatsächlich stattgefunden haben? Eine konkrete Zahl, bitte. – Danke.”
“Liebe Union, die Geschichte zeigt uns: Mauern spalten, Mauern fallen, und am Ende liegen diejenigen darunter, die sie errichtet haben. Warum halten Sie an einer Brandmauer fest, die nicht die AfD aufhält, sondern Deutschlands Zukunft? Noch können Sie umkehren. Noch können Sie zu Ihrem Versprechen stehen. Noch können Sie Verantwortung übernehmen, nicht für eine Koalition, sondern für unser Land. Deutschland braucht Klarheit, Führung und Mut. Und ja, eine AfD-geführte Bundesregierung wird genau das leisten. Wir sind bereit. Vielen Dank.”
“Ausgerechnet in Ländern, in denen Energiearmut Wachstum verhindert, soll eine zuverlässige Energiequelle keine Option sein? Die Sonne schickt ja keine Rechnung, nicht wahr? Die Realität aber schon. Und wir alle zahlen dafür: die Bürger, die Betriebe, die Industrie. Das ist das Ergebnis einer Energiepolitik, die sich nicht an der Wirklichkeit, sondern an Ideologie orientiert. Die Folgen sehen wir jeden Tag: Unternehmen wandern ab, Arbeitsplätze verschwinden, Wertschöpfung bricht weg. Wer soll dann den Sozialstaat tragen? Wie lange soll das noch gut gehen? Deutschland darf nicht zum warnenden Beispiel werden, wie man Wohlstand verspielt. Deutschland muss wieder Vorbild sein, wirtschaftlich stark, technologisch souverän und bildungspolitisch führend.”
“Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Zuschauer! Worum geht es hier heute wirklich: Um Entwicklungspolitik oder darum, dass diese Regierung Milliarden verschenkt und gleichzeitig unsere Kinder verschuldet? Deutschland kann sich diesen Einzelplan nicht leisten, weil die Grundlagen unseres Landes wegbrechen. Ohne Bildung keine Zukunft, nicht in Afrika, nicht in Asien und auch hier bei uns nicht. Jeder Bürger spürt das: Bildung entscheidet über Wohlstand, über Sicherheit, über die Zukunft unseres Landes. Doch Deutschland spart genau dort, wo Stärke entsteht. Lehrer fehlen, Schulplätze fehlen, Forschungsgelder fehlen. Wie soll Deutschland anderen helfen, wenn es sich selbst aufgibt? Dann hören wir Aussagen wie diese: Die Entwicklungsministerin erklärt: Atomenergie ist zu teuer.”
“Deutschland verliert schon jetzt seine Wettbewerbsfähigkeit – das haben wir gerade gehört – durch hohe Steuern, horrende Energiepreise, lähmende Bürokratie. Andere Länder schaffen Wachstum. Sie aber schaffen zusätzliche Belastungen, und das ausgerechnet im Namen der globalen Gerechtigkeit. Wir sagen klar: Kein Bürgergeld für die Welt, sondern faire Chancen und Stabilität für die Menschen hier im Land! Leistung, Verantwortung, Unternehmertum – das sind keine Verdachtsbegriffe, meine Damen und Herren. Sie sind das Fundament unseres Wohlstands. Wer sie schwächt, schwächt Deutschland. Darum lehnen wir diesen Antrag entschieden ab – aus Verantwortung für unser Land und für die Menschen, die es jeden Tag tragen. Vielen Dank. Vielen Dank. – Der letzte Redner in dieser Debatte ist Dr. Ralf Stegner für die SPD-Fraktion.”
“Im Antrag wird ein globaler Fonds für soziale Sicherheit gefordert. Das bedeutet: Deutschland soll dauerhaft fremde Sozialsysteme finanzieren. Während hier Kommunen vor dem Kollaps stehen und Familien kaum noch wissen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen, soll Deutschland weltweit als Sozialkassenautomat auftreten. Das ist keine Solidarität. Das ist eine Überforderung unseres Landes, das selbst extrem unter Druck steht. Und weiter: Es soll weltweit eine sogenannte Care- und Genderökonomie aufgebaut werden, und jede Kritik daran soll politisch bekämpft werden. Meine Damen und Herren, das ist keine Entwicklungspolitik. Das ist ideologischer Gesellschaftsumbau der Linken und anscheinend auch der Grünen, global verordnet und bezahlt vom deutschen Steuerzahler.”
“Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Liebe Zuschauer! Dieser Antrag gibt sich den Anschein einer Robin-Hood-Politik: den Reichen etwas nehmen und den Armen geben. Aber in diesem Antrag der Linken läuft es genau andersherum. Es wird nicht den von Reichen zu den Armen umverteilt, sondern von Deutschland in die Welt. Zahlen sollen es am Ende wieder diejenigen, die dieses Land mit ihrer Arbeit tragen. Bezahlt werden soll das angeblich von den reichsten 0,7 Prozent. Das klingt moralisch bequem, ist aber wirtschaftlich naiv. Kapital ist mobil. Wer Leistungsträger immer weiter belastet, vertreibt sie. Und wenn sie gehen, bleibt die Rechnung bei der Mittelschicht: bei den Menschen, die jeden Tag arbeiten, Kinder großziehen, Steuern zahlen und ohnehin schon die Last tragen. Doch damit endet es nicht.”
“Wir brauchen keine Weltverbesserungsagentur, – Herr Kollege, Sie müssen zum Schluss kommen. – wir brauchen ein Ministerium, das deutsche Interessen wahrt und Partnerschaften fördert, die sich für beide Seiten lohnen. Vielen Dank.”
“Wir können nicht ewig – seit 60 Jahren – finanzieren und immer noch nachschieben. Alles andere nennt man nämlich humanitäre Hilfe. Und das hat mit einer echten, interessengeleiteten Entwicklungspolitik nichts zu tun. Wir sagen: Rohstoffabkommen statt Symbolprojekte, Rücknahmeabkommen statt Dauerzuwanderung, Jobs durch Wirtschaft statt Abhängigkeiten durch Almosen. Denn nur echte wirtschaftliche Zusammenarbeit schafft Arbeitsplätze, Einkommen und Steuereinnahmen dort, wo sie gebraucht werden. Das nützt den Menschen vor Ort, und das nützt Deutschland. Und vergessen wir nicht: Über dem Portal dieses Hauses steht in Stein gemeißelt: „Dem deutschen Volke“. Meine Damen und Herren, das BMZ in seiner jetzigen Form ist zerfasert, ideologisiert – Herr Kollege, Sie müssten zum Schluss kommen. – und leider wirkungslos.”
“Meine Damen und Herren, so redet kein Ministerium. So redet ein Schüler, der die Hausaufgaben nicht gemacht hat. Drittens. Die Zielgenauigkeit dieser Ausgaben ist katastrophal. Milliarden fließen in fragile Staaten, in denen sie regelmäßig in dunklen Kanälen versickern. Wir bauen schneller Paläste für Eliten als Schulen für die Kinder. Das ist nicht Entwicklungshilfe, das ist Geldverbrennen, meine Damen und Herren. Liebe Kollegen, wir müssen endlich ehrlich sein. Entwicklungsgelder müssen dorthin fließen, wo stabile Länder echte Partner sind, dorthin, wo sich Investitionen von Unternehmen lohnen, dorthin, wo staatliche Unterstützung nur eine Anschubfinanzierung ist und nicht Dauersubvention ohne Ende. Sie behaupten, wir würden es nicht verstehen. Ich glaube, Sie haben es nicht verstanden.”
“Besonders skandalös sind die 300 Millionen Euro für parteinahe Stiftungen. Hier wird nicht Entwicklungspolitik betrieben, sondern Selbstversorgung der Altparteien. Ob Adenauer-, Ebert- oder Böll-Stiftung, sie alle bedienen sich am Steuertopf, finanzieren Auslandsbüros, Vortragsreisen und politische Netzwerke. Während Bürger und Kommunen jeden Euro zweimal umdrehen müssen, gönnen sich die Altparteien einen Futtertrog auf Kosten der Allgemeinheit. Das ist kein Haushalt. Das ist ein Milliardenbasar für Ideologie, meine Damen und Herren. Erstens: Ideologieexport. Klima- und Genderprojekte, die vor Ort keiner haben will. In der Wüste verteilt man Schneeschieber und nennt das Entwicklungspolitik. Zweitens: Intransparenz. Milliarden verschwinden, und wenn man nachfragt, heißt es: Wir evaluieren später.”
“Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Zuschauer auf der Tribüne und vor den Geräten zu Hause! Wir beraten heute den Einzelplan 23 – 9,94 Milliarden Euro für das BMZ. Ja, das ist eine stattliche Summe. Wir haben hier vieles gehört, was man natürlich auch als löblich bezeichnen könnte, als Schritt in die richtige Richtung. Wenn die Union hier sagt: „Wir wollen in die wirtschaftliche Zusammenarbeit investieren“, dann ist das sehr schön. Der Haushalt umfasst 331 Millionen Euro weniger als im Vorjahr, und die Regierung verkauft das als Sparpolitik. Meine Damen und Herren, das ist keine Sparpolitik, das ist Wählertäuschung. Ein Blick auf die Posten: rund 729 Millionen Euro für Klima- und Umweltfonds, 1,22 Milliarden Euro für die Entwicklungsbanken, rund 1,22 Milliarden Euro für Stiftungen, Kirchen und NGOs.”
“Das ist unsere Antwort auf diesen Haushalt, das ist die AfD-Alternative, und das ist es, was unser Land jetzt braucht. Vielen Dank. Für die CDU/CSU-Fraktion hat nun das Wort der Abgeordnete Nicolas Zippelius.”
“Wir sagen klar: Abwicklung des BMZ – Schluss mit dieser Steuergeldverschwendung! Entwicklungspolitik darf nicht länger ein teures Prestigeprojekt der Altparteien sein. Entwicklungspolitik ja, aber nur dann, wenn sie unseren Interessen dient, Korruption verhindert, Transparenz schafft und echten Nutzen bringt. Alles andere ist Betrug am Steuerzahler. Und deshalb sage ich Ihnen zum Schluss: Wer weiter Milliarden in alle Welt verteilt, verrät nicht nur die Bürger dieses Landes, sondern gefährdet auch den Wohlstand unserer Kinder und Enkel. Wir werden nicht zulassen, dass Deutschland der naive Zahlmeister der Welt bleibt. Wir werden dieses Ministerium abschaffen, die Verschwendung beenden und das Vertrauen der Bürger zurückholen. Merken Sie sich diese Worte: Abschaffen! Kürzen! Neu ausrichten!”
“Das heißt nicht, dass wir uns zurückziehen, aber es bedeutet, dass wir mit unseren Mitteln verantwortungsvoll umgehen. Jeder Euro muss Wirkung zeigen – für die Menschen vor Ort und für unser Land. Meine Damen und Herren, der vorliegende Einzelplan 23 ist das Gegenteil von dem, was unser Land braucht. Er ist überdimensioniert, ideologisch durchsetzt, intransparent und ineffizient. Sie verschleudern Milliarden für Klima- und Genderprojekte, während Brücken bröckeln, Lehrer fehlen und Rentner Flaschen sammeln. Sie stopfen mit deutschem Steuergeld die Löcher korruptester Systeme, während unsere Kommunen um jeden Euro kämpfen. Und Sie halten an einer Entwicklungshilfeindustrie fest, die längst zur Selbstbeschäftigung verkommen ist. Wir sagen ganz klar: 7,8 Milliarden Euro weniger!”
“Für echte Entwicklung – Schulen, Straßen, Wasser – fehlt dagegen oft das Geld. Zweitens. Die Intransparenz ist eklatant. Niemand kann erklären, wohin die Milliarden fließen und welche Wirkung sie haben. Erfolgskontrolle und Transparenz? Fehlanzeige. Drittens. Wir wissen um die Korruption in vielen Empfängerstaaten. Trotzdem werden Zahlungen geleistet, ohne sicherzustellen, dass das Geld ankommt. Das ist ineffizient und schadet Deutschlands Ansehen. Meine Damen und Herren, es ist höchste Zeit für eine Neuausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik. Im Zentrum müssen unsere eigenen Interessen stehen: Rohstoffabkommen für unsere Industrie, Rücknahmeabkommen für illegale Migranten, Partnerschaften auf Gegenseitigkeit statt einseitiger Zahlungen.”
“Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Wir beraten heute über den Einzelplan 23, den Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Dafür sind 10,3 Milliarden Euro eingeplant – 10,3 Milliarden Euro in Zeiten, in denen unser Land Rekordschulden anhäuft, Kommunen überfordert sind und Schulen und Infrastruktur verfallen. Wir sagen klar: Dieser Etat muss drastisch gekürzt werden. Unsere Forderung lautet: 7,8 Milliarden Euro weniger. Warum? Weil dieser Haushalt in seiner jetzigen Form an den Bedürfnissen der Menschen in Deutschland vorbeigeht und international oft wirkungslos bleibt. Erstens. Ein erheblicher Teil der Gelder fließt in ideologisch gesteuerte Projekte für Klima oder Gender. Diese Projekte sind politisch umstritten, erreichen die Menschen nicht und bleiben Schlagworte.”
“Sehr geehrter Herr Abgeordneter Pauli, würden Sie eine Zwischenfrage zulassen? Damit muss endlich Schluss sein. Vielen Dank.”
“Wir fordern die Kürzung des Einzelplans 23 um 70 Prozent und eine grundlegende Reformierung des BMZ. Andere Länder machen es längst vor: Die USA haben unter Präsident Trump ihre Entwicklungshilfe drastisch gekürzt und USAID aufgelöst. Großbritannien hat sein Entwicklungsministerium in das Außenministerium integriert. Unsere europäischen Nachbarn wie Belgien, die Niederlande, Frankreich und Österreich kürzen teils massiv. Und warum? Weil sie erkannt haben, dass nationale Interessen und internationale Verantwortung nach einer klugen Priorisierung verlangen. Genau das fordern wir auch: eine verantwortungsvolle, effiziente und interessengeleitete Politik. Und deshalb sage ich Ihnen heute ganz klar: Eine dermaßen großzügige Entwicklungspolitik können wir uns nicht leisten. Sie verschwenden hier den Wohlstand unserer Kinder und Enkelkinder.”
“In Indien wurde für 10 Millionen Euro rund 700 Frauen und Transpersonen das Fahrradfahren beigebracht. Die Liste ließe sich unendlich fortführen. Meine Damen und Herren, erklären Sie das mal einem Bürger in Gelsenkirchen, Görlitz oder Bad Salzuflen, der zusehen muss, wie bei uns die Infrastruktur zerbröckelt, das Sozialsystem ächzt und die innere Sicherheit schwindet. Stattdessen fließen Milliarden in Projekte, die entweder ideologisch gesteuert sind oder schlicht nichts mit den Interessen Deutschlands zu tun haben. Wir von der AfD sagen klipp und klar: Entwicklungspolitik darf kein Selbstzweck sein. Sie muss den Menschen in Deutschland nutzen. Dazu gehört auch der Mut, endlich zu sagen: Keine Entwicklungshilfe mehr für Staaten, die sich weigern, ihre eigenen Bürger zurückzunehmen, und somit Abschiebungen blockieren.”
“Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Heute sprechen wir über den Haushalt des BMZ. Aus Sicht der AfD ist dieser Haushalt nicht tragbar. Die Menschen in unserem Land haben ein Recht darauf, dass ihr hart erarbeitetes Steuergeld sinnvoll eingesetzt wird – und nicht für eine völlig aus dem Ruder gelaufene Entwicklungspolitik: ohne Sinn, ohne Verstand und ohne jeden Nutzen für unser Land. Über 32 Milliarden Euro wurden allein im Jahr 2024 ausgegeben. Seit 2014 hat sich das Budget des BMZ fast verdoppelt. Und wofür? In Peru wurden mit 44 Millionen Euro Fahrradwege und „nachhaltige urbane Mobilität“ finanziert, während China dort in Häfen investiert und sich strategische Zugänge zu den Rohstoffen sichert. In Armenien, Ruanda, Kolumbien und Tunesien fließen 8 Millionen Euro in ein Projekt namens „Feminismus in Aktion“.”
“Ich verstehe, dass man, wenn ein Abgeordneter seine erste Rede hält, das auch festhalten möchte. Aber ich darf darauf hinweisen, dass das Fotografieren während der laufenden Sitzung einfach ein Verstoß ist, und ich darf ausdrücklich darum bitten, das zu unterlassen. Ich darf nun als letzten Redner in der Reihenfolge für die Union Herrn Thomas Rachel aufrufen.”
“Herr Merz – er ist nicht da –, Frau Ministerin, meine Damen und Herren hinter Ihrer sogenannten Brandmauer, Sie bauen politische Mauern gegen die einzig echte Oppositionspartei, aber keine Brücken hin zu den Sorgen und Nöten der Bürger in diesem Land. Sie werfen Milliarden ins Ausland, aber lassen hierzulande den Mittelstand, die Bürger und die Familien im Stich. Es wird Zeit, umzusteuern – Zeit, das umzusetzen, was wir seit Jahren fordern: dass endlich wieder Politik für das eigene Land gemacht wird und nicht gegen die eigene Bevölkerung. Nicht, dass Ihre Entwicklungshilfe am Ende zur Abwicklungshilfe für Deutschland wird! Vielen Dank. Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich würde gerne eine Anmerkung zur Geschäftsordnung und zum Verfahren hier im Hause machen.”
“Wir, die Alternative für Deutschland, fordern deshalb eine umfassende Überprüfung aller Entwicklungshilfeprojekte, eine klare Priorisierung nach Nutzen, Wirkung und Notwendigkeit und vor allem keine Entwicklungshilfe mehr auf dem Rücken unserer Rentner, Familien und Steuerzahler. – Natürlich, das ist alles Populismus. – Auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit muss sich künftig klar und konsequent an deutschen Interessen orientieren. In einer Zeit, in der die Regierung mitten in der größten Energiekrise der Nachkriegszeit auch noch die letzten Atomkraftwerke abstellt, brauchen unsere Unternehmen endlich wieder eine Perspektive. Und das bedeutet auch gezielte Außenwirtschaftsförderung – nicht für Ideologieprojekte, sondern für deutsche Betriebe.”
“Diese Politik ist besonders zynisch, wenn man bedenkt, in welchem Zustand sich Deutschland inzwischen befindet. Wir erleben eine aus wirtschaftlicher Sicht historische Krise, verursacht von den Altparteien unter Schwarz-Rot und weiter verschärft durch die verfehlte Politik der Ampelregierung. Ein Schuldenberg von über 1 Billion Euro, verabschiedet von einer längst abgewählten Regierung, zeigt jedem Bürger unmissverständlich: Das einst wirtschaftlich starke Deutschland wird selbst zum Sanierungsfall, meine Damen und Herren. Natürlich gibt es auch anderswo zerfallende Brücken oder marode Schulen. Aber diese Länder investieren das Geld ihrer Bürger zuerst in die eigene Infrastruktur und nicht in globale Prestigeprojekte. Und genau das erwarten die Menschen in Deutschland, und zwar zu Recht!”
“Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Wir sprechen heute über die Weichenstellung unserer internationalen Wirtschaftspolitik – über Entwicklungshilfe für Länder, die tatsächlich auf Unterstützung angewiesen sind. Hilfe zur Selbsthilfe: Das muss unser Maßstab sein. Ziel muss es sein, den Menschen in den ärmsten Regionen dieser Welt eine tragfähige, nachhaltige Perspektive zu geben. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Was wir stattdessen erleben, ist eine zunehmend ideologisierte Entwicklungspolitik. Sogenannte klimaneutrale Lösungen oder LGBTQ-Projekte in Ländern, in denen es noch nicht einmal eine funktionierende Stromversorgung gibt: Das hat mit echter Entwicklungshilfe nichts zu tun. Das ist keine Hilfe zur Selbsthilfe, sondern das ist Steuergeldverschwendung par excellence.”