Manuel Krauthausen
AfD · Germany
“Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Direkt vorab, wir lehnen diesen Entwurf ab, und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Er geht komplett an der Realität vorbei. Ich nenne mal ein paar Beispiele. Erstens. Es gibt keine Grundlage – weder Rohstoffe noch Infrastruktur. Sie beschließen hier einfach immer höhere Quoten.”
“Immer noch lückenhaft. Und die Bahn? Lassen wir das Thema besser! Sie bauen hier ein System auf Dingen auf, die es so in der Realität noch gar nicht gibt und auch nie geben wird. Zweitens: massive Kosten. Am Ende zahlt wie immer der Bürger. Und das Ganze wird auch richtig teuer. Im Entwurf steht: 2,7 Milliarden Euro Mehrkosten bis 2030.”
“Und am Ende wird das dann natürlich wieder an den Verbraucher abgegeben, also an uns, die Bürger. Ob Karl mit seinem Smart an der Zapfsäule, Heidi mit ihrem fetten Audi A8 oder Jupp, der Rollerfahrer, es wird jeden treffen. Jeden! Drittens. Wie immer gilt: Es gibt mehr Bürokratie, mehr Kontrollen, mehr Staat.”
“Dabei weiß doch jeder Mensch, dass es immer eine Alternative gibt, und die sitzt hier im Bundestag. Denn wir sagen: weniger Zwang, mehr Realitätssinn, mehr Fokus auf das, was nicht funktioniert – und das ist eine ganze Menge bei euch.”
“Eine kurze Frage. Sie haben gerade gesagt, dass Sie Ihren Plan mit Weitsicht erstellt haben, dass er die Menschen und auch die Unternehmen entlasten wird und dass Sie im Gegensatz zu den Grünen keine Verbotsdiktatur wollen. Wie kommt es denn dann, dass in Ihrem Gesetzentwurf beispielsweise in § 37 – – – Bitte?”
“Wenn zum Beispiel eine Fluggesellschaft es sich wegen Engpässen nicht leisten kann, Luftkraftstoffe mit entsprechender Beimischungsquote zu kaufen, dann muss sie andere Kraftstoffe kaufen. Sie kann ja nicht einfach den kompletten Flugverkehr einstellen.”
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“Wenn zum Beispiel eine Fluggesellschaft es sich wegen Engpässen nicht leisten kann, Luftkraftstoffe mit entsprechender Beimischungsquote zu kaufen, dann muss sie andere Kraftstoffe kaufen. Sie kann ja nicht einfach den kompletten Flugverkehr einstellen. § 37l sieht dann eine Abgabe „in Höhe von 17 000 Euro pro Tonne“ Fehlmenge an synthetischen Kraftstoffen vor. Meinen Sie nicht, dass man damit den Unternehmen in Deutschland die Daumenschrauben anlegt? Danke schön.”
“Eine kurze Frage. Sie haben gerade gesagt, dass Sie Ihren Plan mit Weitsicht erstellt haben, dass er die Menschen und auch die Unternehmen entlasten wird und dass Sie im Gegensatz zu den Grünen keine Verbotsdiktatur wollen. Wie kommt es denn dann, dass in Ihrem Gesetzentwurf beispielsweise in § 37 – – – Bitte? – Ich weiß nicht, warum sich jetzt wieder so ein Grüner hier einmischen muss. Würden Sie mich entscheiden lassen, wie ich von hier oben die Sitzung leite? Kommen wir zurück zum Thema. 2027 wollen Sie Strafzölle erlassen bzw. die Beimischungsquoten erhöhen. 2027 beträgt die Beimischungsquote 17,5 statt 16 Prozent, 2028 beträgt sie 19,5 Prozent, 2034 sind wir dann bei einer Beimischungsquote von 38 Prozent.”
“Kümmern Sie sich wirklich mal um die Probleme der Menschen, und hören Sie auf, Milliarden in diesen Klimakult reinzupumpen! Danke schön. Für die CDU/CSU-Fraktion darf ich Benedikt Büdenbender das Wort erteilen.”
“Dabei weiß doch jeder Mensch, dass es immer eine Alternative gibt, und die sitzt hier im Bundestag. Denn wir sagen: weniger Zwang, mehr Realitätssinn, mehr Fokus auf das, was nicht funktioniert – und das ist eine ganze Menge bei euch. Noch mal – da wende ich mich jetzt an die CDU –: Ein Großteil der Abgeordneten weiß ja, dass die Rechnung nicht aufgeht und dass wir uns nur selber schaden, wenn allein Deutschland daran festhält. Ich weiß auch, dass die meisten von Ihnen das gar nicht wollen. Ich kann jetzt hier auch mal für die junge Generation sprechen. Es gibt wirklich junge Menschen, die wegen der wirtschaftlichen Lage Angst haben und die bei diesem Klimawahn auch nicht mehr mitmachen. Also machen Sie bitte einfach Ihren Job!”
“Und am Ende wird das dann natürlich wieder an den Verbraucher abgegeben, also an uns, die Bürger. Ob Karl mit seinem Smart an der Zapfsäule, Heidi mit ihrem fetten Audi A8 oder Jupp, der Rollerfahrer, es wird jeden treffen. Jeden! Drittens. Wie immer gilt: Es gibt mehr Bürokratie, mehr Kontrollen, mehr Staat. Und als ob das nicht reicht, jibbet neue Meldestellen, neue Datenbanken, neue Vor-Ort-Kontrollen, mehr Behörden. Sie reden hier von Transformation, aber liefern vor allen Dingen mehr Bürokratie und mehr Staat. Und mehr Staat ist das, was die Bürger da draußen gerade am wenigsten brauchen. Mein persönliches Highlight in der Bundestagsdrucksache 21/4083: Dort steht unter dem Punkt „Alternativen“ ernsthaft: „Keine“. Es gibt keine Alternativen!”
“Immer noch lückenhaft. Und die Bahn? Lassen wir das Thema besser! Sie bauen hier ein System auf Dingen auf, die es so in der Realität noch gar nicht gibt und auch nie geben wird. Zweitens: massive Kosten. Am Ende zahlt wie immer der Bürger. Und das Ganze wird auch richtig teuer. Im Entwurf steht: 2,7 Milliarden Euro Mehrkosten bis 2030. Und das ist nur der Anfang. Hinzu kommen Strafzahlungen gemäß § 37c Absatz 2 BImSchG, wenn Quoten nicht erfüllt werden. Ja, was passiert dann? Und jetzt kommen wir mal zurück zur Realität. Wenn die alternativen Kraftstoffe nicht verfügbar sind, dann müssen Unternehmen zwangsläufig fossile Kraftstoffe nutzen. Was sollen sie denn sonst machen? Aufhören, zu produzieren? Also müssen sie Strafe zahlen, wenn sie es doch machen.”
“Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Direkt vorab, wir lehnen diesen Entwurf ab, und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Er geht komplett an der Realität vorbei. Ich nenne mal ein paar Beispiele. Erstens. Es gibt keine Grundlage – weder Rohstoffe noch Infrastruktur. Sie beschließen hier einfach immer höhere Quoten. Dabei bleibt die entscheidende Frage: Wo sollen die ganzen Rohstoffe eigentlich herkommen? Sollen wir weiter den Regenwald für Biokraftstoffe abholzen? Nehmen wir mal das Beispiel E-Fuels oder von mir aus auch Wasserstoff. Das ist alles schön und gut; aber wir haben heute keine gesicherte Rohstoffbasis, keine ausreichende Produktion. Wir sind massiv importabhängig. Und bei der Infrastruktur sieht es genauso aus. Wasserstoffnetz? Jibbet nit! Fernwärmeausbau? Oft sind die Verluste zu hoch. E-Auto-Ladesäulen?”
“Ich finde es gut, dass Raucher jetzt die Umwelt retten. Meine Damen und Herren, wir als AfD wollen die Umwelt, die Natur, die Tiere und die Menschen beschützen, aber nicht das Klima. Denn das Problem ist nicht das Klima. Das Problem ist Ihre Politik – eine Politik, die die Menschen belastet, die die Wirtschaft schwächt und gleichzeitig so tut, als würde sie die Welt retten. Vielen Dank. Ich rauche mir jetzt auf jeden Fall eine aufs Klima. Vielen Dank. Vielen Dank. – Der nächste Redner ist Helmut Kleebank für die SPD-Fraktion.”
“Das Verspotten von Kolleginnen und Kollegen durch Parodie gehört nicht zum parlamentarischen Gebrauch. Jetzt setzen Sie aber Ihre Rede fort. Natürlich, danke, Herr Präsident. Wir haben ja keine Mitglieder hier, die rappen oder irgendwelche Ghettosprache verwenden. Aber gut, ich werde versuchen, mich zu mäßigen. Danke. Der Tankrabatt soll 17 Cent betragen, danke schön. Gleichzeitig erhöhen Sie dann aber dauerhaft die Tabaksteuer; das liegt natürlich nahe. Allein daraus erwarten Sie jährlich bis zu 3,5 Milliarden Euro zusätzlich. Altkanzler Helmut Schmidt – ein toller Mensch – rotiert vermutlich gerade in seinem Grab. Denn er hat einmal gesagt: Ich lasse mir doch nicht von Nichtrauchern vorschreiben, wie ich zu leben habe. – Und jetzt gilt: Rauchen fürs Klima. Geil! Aber irgendwer muss ja diese 17 Cent wieder reinholen.”
“Ihre Maßnahmen sind aber kein Entlastungspaket. Ihre Politik ist ein einziges Belastungspamphlet. Denn die Wahrheit ist doch: Der Staat kassiert bei jedem Liter Sprit massiv mit. Über 50 Prozent des Spritpreises bestehen aus Steuern und Abgaben. Allein durch die Mehrwertsteuer steigen die Einnahmen automatisch, wenn der Preis steigt. Bei dauerhaft hohen Preisen kommen wir dann auf 320 Millionen Euro im Monat. Das sind fast 4 Milliarden Euro im Jahr. Und dann kommen Sie mit Ihrer – in Anführungszeichen – „Entlastung“: ein paar Cent weniger beim Tanken – Au Hur! – und auch nur für zwei Monate. Danke schön, danke schön! Herr Krauthausen, ich habe die Uhr angehalten. Sie haben jetzt nicht gegen die Regeln verstoßen. Aber es gibt hier die Usance, dass man einander nicht herabwürdigt, auch stimmlich nicht.”
“Flusswasser, Meerwasser und Abwasser vermischen sich. Wir kennen den Scheiß. Das ist keine parlamentarische Sprache. Ich war selber betroffen wie die Menschen im Ahrtal als auch im Rheintal; ich darf das sagen. – Das Wasser kommt also nicht mehr vom Meer, sondern es kommt von oben. Wassermassen aus dem Himalaja, Starkregen, fehlender Hochwasserschutz, eine chaotische Infrastruktur: So etwas sind wahre Probleme. Und während die Menschen dort unten in Bangladesch durch Naturgewalten in ihrer Existenz bedroht sind, werden die Menschen hier durch die grüne Politik in ihrer Existenz bedroht. Die Energiepreise explodieren. Die Spritpreise steigen massiv an. Zur Arbeit zu fahren, lohnt sich wirtschaftlich oft gar nicht mehr. Und was macht diese Regierung? Sie verkaufen minimale Entlastungen als Erfolg.”
“Ein bisschen Unterricht kriegen Sie hier immer von uns geboten. Den Klimawandel, den gab es schon immer, und er wird auch immer weiter stattfinden. Die entscheidende Frage ist nur: Wie gehen wir damit um? In Bangladesch habe ich gesehen, was wirklich passieren kann. Dort befindet sich das größte Flussdelta der Welt, das Ganges-Brahmaputra-Delta. Allein durch dieses System fließen jedes Jahr rund 12 000 Milliarden Kubikmeter Wasser. Die Wassermassen aus dem Himalaja fließen dann über den Ganges in Richtung Süden und verzweigen sich in Bangladesch in unzähligen Flussarmen, die dann in den Indischen Ozean münden. Wenn dann starke Regenfälle einsetzen und zusätzlich Zyklone wüten, schwellen natürlich die Wassermengen an. Sturmfluten können dann das Wasser um mehrere Meter steigen lassen. Die Flüsse treten über die Ufer.”
“Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Nach meiner Delegationsreise nach Bangladesch haben mich viele Dinge zum Nachdenken bewegt. Ich stehe heute hier und muss Ihnen ganz offen sagen, auch den Mitgliedern meiner Fraktion, dass Sie mit einer Sache richtigliegen: Der Klimawandel existiert. Er passiert überall auf der Welt – hier bei uns und in Khulna. Das kann man nicht leugnen. Was man aber genauso wenig leugnen kann, ist der Einfluss des Menschen auf diesen angeblichen Klimawandel. Deshalb müssen wir endlich aufhören mit dieser Klimahysterie, mit dieser ideologischen Panikmache und mit der absurden Vorstellung, CO2 sei der Feind. Herr Blankenburg, kein Mensch stirbt durch das CO2, das er einatmet. Sie verwechseln Kohlendioxid mit Kohlenmonoxid oder mit Feinstaub. Aber es ist okay.”
“Ihre Politik bietet Umverteilung, die der AfD bietet Lösungen. Was Sie machen, ist nämlich unfair. Entlasten Sie doch einfach die Bürger, aber dann bitte auch alle gleich. Was die Menschen jetzt brauchen, sind richtige Entlastungen, weniger Abgaben, eine Minderung der Energiesteuer – zumindest jetzt – und eine sofortige Abschaffung der CO2-Steuer – für immer! Kehren Sie endlich zur Kernkraft zurück, dann wird nämlich auch der Strom wieder bezahlbar, und machen Sie bitte endlich eine Politik für die Bürger in diesem Land, eine Politik, die sich an der Realität orientiert und nicht an Ihrer Ideologie. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.”
“Noch mehr Staat, noch mehr Umverteilung, noch mehr Bürokratie. Sie nehmen den Menschen erst das Geld weg, um es ihnen anschließend in kleinen Portionen zurückzugeben. Herzlichen Glückwunsch! Das ist kein Fortschritt, das ist ein politischer Kreisverkehr. – Gut, dass ihr es mit Verkehrsregeln nicht so habt, das sieht man daran, dass von euch kaum einer einen Führerschein hat. – Ja, ich hätte dir gerne noch den Führerschein abgenommen. Glaub mir das mal! Sie glauben ernsthaft, der Staat kann entscheiden, welcher Bürger mehr und welcher weniger von der Energiekrise betroffen ist. Das ist nicht gerecht; das ist willkürlich. Aber Linke machen eben linke Sachen und stellen linke Anträge, und darum sind wir jetzt auch alle hier. Und dieser Antrag ist exemplarisch für die Begleiterscheinungen des Sozialismus, den Sie so toll finden.”
“Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Die Menschen in unserem Land zahlen Rekordpreise für Energie, und jetzt wird uns hier ernsthaft erklärt, man könne das Problem lösen, indem man den Bürgern ihr eingezahltes Geld in Teilen zurückgibt – allerdings nicht fair und auch nicht gerecht. Das ist kein Entlastungskonzept, das ist ein staatlicher Umweg mit Ansage. Sie erheben eine CO2-Abgabe, verteuern damit Heizen, Tanken und Strom bis ins Unermessliche. Und dann merken Sie: Oh, oh! Das belastet die Menschen massiv. – Das steht nicht nur in meinem Manuskript, das steht sogar in Ihrem eigenen Antrag. Und der eigentliche Hammer ist: Sie sagen sogar selbst, dass die Klimawirkung dieser Maßnahmen begrenzt sei. Begrenzt! Aber dafür ist er teuer, teuer für Millionen von Bürgern. Was ist Ihre Lösung?”
“Nehmen Sie sich mal ein Beispiel an Giorgia Meloni, die einfach mal per Dekret die Benzinsteuer gesenkt hat, was den Spritpreis um 25 Cent pro Liter reduzieren soll. Nur noch eine wichtige Sache: Im Jahr 2004 hat Jürgen Trittin den Bürgern versprochen, die Energiewende werde nicht mehr als eine Kugel Eis kosten. Eine Kugel Eis! Es war von einer verdammten Kugel die Rede. Ich will nicht die ganze Eisdiele kaufen. Darum: Energiesteuern runter! CO2-Steuer abschaffen! Kehren Sie zurück zur Kernkraft, dann klappt das hier auch wieder im Land! Danke schön. Die nächste Rednerin in dieser Debatte ist für die SPD-Fraktion Nina Scheer.”
“Wer kommt auf so einen Blödsinn? Fakt ist doch: Während andere Industrieländer die Kernkraft ausbauen und verlängern, schalten wir funktionierende Anlagen ab. Frankreich hat circa 70 Prozent Kernenergie und will weiter ausbauen, die Niederlande planen neue Reaktoren, Polen steigt neu ein. Und gleichzeitig importieren wir Deppen Strom, insbesondere den von ausländischen Kernkraftwerken. Das ist schizophren. Selbst neue Technologien wie kleine modulare Reaktoren – kurz: SMR –, die in Europa bereits konkret eingeplant werden, wollen Sie nicht. Das ist kein Fortschritt, das ist ein energiepolitischer Widerspruch, genauso wie Ihre gesamte Politik. Wir können nicht immer weiter die Belastungen erhöhen, uns immer neue Steuern ausdenken, neue Abgaben einführen und uns dann wundern, dass die Menschen da draußen finanziell am Limit sind.”
“Doch wer ehrlich über die Entlastung sprechen will, der muss erst einmal über die Ursachen sprechen, und Ursache für dieses Debakel ist Ihre ökosozialistische Energiepolitik. Und damit meine ich auch jeden, der bei diesem Klimakult mitmacht. Wir haben funktionierende Infrastruktur weggesprengt. Zukunftsoptionen wurden bewusst verbaut – aber hey! Am 10. März erklärt uns Ursula von der Leyen auf dem Kernenergiegipfel in Paris, Kernkraft sei CO2-neutral und Teil der Lösung. Da gebe ich der EU ausnahmsweise echt mal recht. Gleichzeitig Friedrich Merz: Er erzählt uns, ein Wiedereinstieg sei praktisch ausgeschlossen, „irreversibel“. Was denn jetzt? Vielleicht lohnt sich ein Blick in die eigene Koalition; denn gerade in der CDU gibt es doch ganz viele, die wissen, dass dieser Ausstieg ein Fehler war und eben nicht „irreversibel“ ist.”
“Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Ich muss erst einmal ein paar Worte an unseren Herrn Minister Schneider richten. Es kommt immer das Argument, was denn so schlimm daran sei, was in Fukushima passiert ist. Das Ganze ist passiert wegen einem Tsunami. Ich glaube, in Deutschland hatte man in den letzten Jahren ziemlich wenig Tsunamis. Deshalb gehe ich mal davon aus, dass das Risiko hier geringer ist. Für viele Familien werden die Kosten für Heizen und Strom wegen ihrer Politik zur echten Belastung. Für unsere Unternehmen sind sie längst ein massiver Wettbewerbsnachteil. Und trotzdem erleben wir eine Politik, die das Geld der Bürger hirnlos und sinnlos für Sondermüll ausgibt. Wir sprechen heute über Entlastung, und genau das brauchen die Bürger in unserem Land.”
“Wir brauchen eigene Energieproduktion, Wertschöpfung in Deutschland, Strom aus deutscher Kernkraft, verlässliche Gaslieferungen – am besten aus Pipelines – und erneuerbare Energien wie Windkraft nur dort, wo sie wirtschaftlich sind und die Natur nicht zerstören, also keine Vögel schreddern. – Entschuldigung, das ist jetzt meine sechste Rede, und jedes Mal kommt so etwas. – Wie wollen Sie beispielsweise Lehrern erklären, dass sie ihre Schüler still kriegen sollen, wenn Sie es noch nicht einmal schaffen, hier den Mund zu halten? Das ist peinlich, echt! Herr Abgeordneter. Bezahlbares Heizen entsteht durch Angebot, Wettbewerb und Technologieoffenheit. Und genau das fehlt. Wir als AfD werden das ändern. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.”
“Jetzt werden plötzlich LNG-Terminals moralisch problematisiert, Öl soll perspektivisch verschwinden, Kaminöfen durch unrealistische Feinstaubgrenzwerte ebenfalls. Meine Frage: Womit sollen wir denn demnächst dann noch heizen? Luft und Liebe? Energiepolitik darf kein ideologisches Wunschkonzert sein. Und noch etwas: Erneuerbare Energien alleine schaffen keine Versorgungssicherheit. Sie machen uns abhängig von Importen seltener Rohstoffe, von globalen Lieferketten, von Solarmodulen aus Asien und den Launen des Wetters. Falsch geplante Wärmepumpen sind nichts anderes als Stromfresser. Wenn wir wirklich günstig heizen wollen, dann brauchen wir eine Kontrollinstanz oder Prüfstellen, die schauen, ob beispielsweise der Einbau einer Luftwärmepumpe überhaupt technisch, ökologisch und finanziell sinnvoll ist.”
“Wenn jemand eine Ölheizung betreibt und dem Öl jetzt zum Beispiel 10 Prozent Bioanteil beimischt, dann zahlt er auf die 90 Prozent weiterhin die volle CO2-Abgabe, auf 10 Prozent aber nicht. Das nennen Sie jetzt ein Anreizsystem? Die Menschen nennen es Bürokratie und Mehrbelastung. Ich nenne es Ablasshandel. Die Bundesregierung will das Heizungsgesetz nun kippen. Aber das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dadurch ist den Menschen dank sinnlosen Feinstaubverordnungen und der CO2-Bepreisung kein bisschen geholfen. Denn solange die Energiewende in dieser Form weiterläuft, bleibt Heizen politisch verteuert, besonders für die Menschen, die sich eine Komplettsanierung zu Hause überhaupt nicht leisten können. Sie wollen keine Kohlekraft, Sie lehnen Kernkraft ab, Sie wollten kein russisches Erdgas mehr.”
“Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Nä, wat sin ma heute solidarisch! – Wenn man diese aktuelle Debatte hört, könnte man meinen, erneuerbare Energien seien automatisch gleichbedeutend mit günstigem Heizen. Die Realität sieht anders aus. Grüße an der Stelle an Frau Dr. Verlinden. Ich bin nämlich einer der Energieberater, von denen Sie eben gesprochen hatten. Gerade durch die Art und Weise, wie Sie die Energiewende organisieren, ist Heizen für viele Bürger erst richtig teuer geworden. Die CO2-Abgabe ist dafür das beste Beispiel. Sie behaupten, das Heizen werde jetzt ökologischer und sozial gerechter. Tatsächlich verteuern Sie fossile Energieträger, politisch und künstlich.”
“– Ich sage es mal so: Schützen Sie die Natur und die Umwelt, aber lassen Sie den Quatsch mit dem Klima! Vielen Dank für Ihre aufgeregte Aufmerksamkeit.”
“Hier zerstört man unsere Industrie, unsere Energieversorgung und die deutsche Wettbewerbsfähigkeit im Namen einer Politik, die dem Klima weltweit gar nichts bringt, sondern nur massive Schäden bei uns anrichtet. Sehr verehrtes Publikum, die Bundesregierung will uns Deutschen den Gürtel enger schnallen, während sie selbst auf Kosten des Steuerzahlers einmal um die Welt fliegt und sich dann selber auf Klimakonferenzen feiert, die mehr CO2 freisetzen als ganze Städte bei uns in Deutschland. Die AfD sagt: Wer über den Schutz unseres Klimas reden will, der sollte das Weltklima erst mal verstehen und dann bei sich selber anfangen. Herr Kollege, Sie müssten bitte zum Schluss kommen. Ich bin sofort durch. Die Redezeit ist aber schon vorbei. Alles klar.”
“Während also Zehntausende Delegierte, von denen mit Sicherheit keiner mit dem Fahrrädchen, zu Fuß oder mit dem Segelbötchen anreist, während 70 000 Mann nach Brasilien fliegen und dafür Hunderte Hektar des Regenwaldes abgeholzt wurden, damit dort Straßen und Hotels entstehen, wird gleichzeitig überlegt, wie man den grünen Ökosozialismus nutzen kann, um den Menschen in den Industriestaaten noch mehr sinnlose Gesetze zu diktieren und neue Steuern zu erfinden, welche angeblich den Planeten retten. Das ist kein Klimaschutz; das ist ein Klimatheater. Das ist die Champions League der grünen Doppelmoral. Und was passiert bei uns in Deutschland? Hier werden unsere Bürger mit immer neuen Vorschriften, Heizungsverboten und CO2-Steuern drangsaliert.”
“Da könnt ihr alleine hinfliegen. Laut den offiziellen Nachhaltigkeitsberichten der Vereinten Nationen verursachte die COP25 in Madrid 51 000 Tonnen CO2, die COP26 in Glasgow 131 500 Tonnen CO2 und die COP27 in Ägypten 62 600 Tonnen CO2. Rechnet man das mal konservativ hoch, haben die bisherigen 29 Weltklimakonferenzen zusammengenommen zwischen 2 und 3 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre geblasen, nur damit Politiker, Funktionäre und Lobbyisten über die Rettung des Klimas diskutieren können. Das ist fast so, als würde einer von der freiwilligen Feuerwehr jedes Jahr einen Großbrand legen, damit er im Dorf überhaupt Arbeit hat.”
“Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! In wenigen Wochen werden sich rund 70 000 Menschen aus aller Welt auf den Weg machen, um sich dieses Mal in Belém – das ist in Brasilien – mitten im Amazonasgebiet zu treffen. Und wofür? Für die nächste große Weltklimakonferenz, bei der man dann über Klimaschutz, Nachhaltigkeit und die Reduzierung von CO2 sprechen möchte. Da wandert also eine mittelgroße Stadt, so groß wie meine Heimat Eschweiler – oder wer sie nicht kennt: das ist eine Stadt, die ungefähr so groß wie Gießen ist –, einmal um den Globus, um zu erzählen, wie schrecklich es doch um das Weltklima bestellt ist. Klingt idiotisch – ist es auch. Doch kaum jemand traut sich, das Offensichtliche auch auszusprechen: Diese Weltklimakonferenzen gehören zu den größten CO2-Verursachern überhaupt. – Ich komme nicht mit.”
“Wenn die Bundesregierung also Konsequenzen ziehen will, dann soll sie die Kipppunkte der Vernunft beachten. – Willst du einen Monolog halten? – Wir alle tragen Verantwortung für unser Land und unsere Freiheit. Aber diese Verantwortung beginnt mit Vernunft und nicht mit Ideologie. Darum: Technologieoffenheit statt Zwangsmaßnahmen, Wissenschaft statt Ideologie, Natur- und Umweltschutz statt Klimaschutz. Kommen Sie zum Ende Ihrer Rede! Kurz: Keine Politik mehr, die das eigene Land zerstört! Vielen Dank für Ihre aufgeregte Aufmerksamkeit. Für die SPD-Fraktion hat jetzt das Wort die Abgeordnete Dunja Kreiser.”
“Die CDU macht bei diesem Ökokasperletheater mit und denkt erst gar nicht daran, unseren Anträgen gegen das Verbrennerverbot oder für die Wiedereinführung der Kernkraft oder für das Ende der CO2-Steuer zuzustimmen. Die tatsächliche globale Erwärmung seit der Industrialisierung liegt derzeit bei etwa 1,2 Grad. Das ist kein Weltuntergang. Ihre Klimakipppunkte sind nicht real und auch nicht messbar. Das sind nur Modelle. Was hingegen messbar und auch real ist, das sind die ökologischen und sozialen Kipppunkte für unser Land. Hunderttausende Arbeitsplätze in der Industrie stehen auf der Kippe, Tausende wurden bereits vernichtet. Wir haben dank der sogenannten erneuerbaren Energien die höchsten Strompreise weltweit, und ganze Branchen wandern ab.”
“Selbst wenn wir in Deutschland von heute auf morgen null Komma null Tonnen CO2 emittieren würden, hätte das auf das Weltklima keinerlei Einfluss. Wenn Sie ernsthaft das Klima, welches man nicht schützen kann, schützen wollen, dann schützen Sie doch zur Abwechslung mal die Natur! Pflanzen Sie da Bäume, wo jetzt in Brasilien extra eine 13,2 Kilometer lange vierspurige Straße, die Avenida Liberdade, quer durch den Regenwald gebaut wird, damit Sie dort eine tropische Märchentagung veranstalten können, für die Tausende Hektar unserer grünen Lunge vernichtet wurden! Dadurch macht man sich nicht nur unglaubwürdig, so ein Verhalten ist komplett schizophren. Und mal ganz nebenbei: Wenn Forscher in den Alpen unter einem abgeschmolzenen Gletscher einen alten Römerweg finden, dann würde ich meine Klimapsychose einen Ticken runterschrauben.”
“Sie schüren Angst und Schuldgefühle, während Sie selbst mit dem Regierungsflieger zur Klimakonferenz jetten. Ja, das Weltklima ändert sich. Das war schon immer so. Man kann sich wie in den letzten paar Tausend Jahren darauf vorbereiten und sich anpassen; das haben unsere Vorfahren schließlich auch geschafft. Aber Ihre Politik zerstört Existenzen, nicht das Wetter. Und während Sie über Klimakipppunkte philosophieren, kippen Bauern ihre Milch weg, weil sie wegen politischer Auflagen und sinkender Preise keine Perspektiven mehr sehen. Während Sie Wärmepumpen vorschreiben, können Familien ihre Heizkosten nicht mehr bezahlen. Und während Sie die CO2-Steuern erhöhen, steigen die Emissionen weltweit trotzdem an.”
“Unsere Bürger wollen selber entscheiden, ob sie mit dem E-Auto, dem Diesel oder mit der Bahn zur Arbeit fahren, wenn sie denn kommt. Wir wollen selber darüber entscheiden, ob wir unsere Häuser in Zukunft mit Gas, Öl, Holz oder Strom beheizen. Dabei sollte es keine moralische Frage sein, woher die Rohstoffe kommen. Man sollte dort kaufen, wo es für unser Land am günstigsten ist. Denn wer Öl aus Saudi-Arabien bezieht, der sollte auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn man Gas aus Russland bezieht. – Was schütteln Sie denn da jetzt wieder mit dem Kopf? Sie wissen, dass in Saudi-Arabien Homosexuelle verfolgt und Frauen gesteinigt werden. Das ist kein Problem. Aber Gas aus Russland? O mein Gott, das ist ja so schrecklich. Wie verblendet kann man eigentlich sein? Seit Jahrzehnten erzählen Sie den Menschen, das Ende der Welt sei nah.”
“Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Die Grünen sprechen heute vom erreichten Klimakipppunkt. Doch wissenschaftlich betrachtet gibt es keinen Beleg, dass ein solcher globaler Kipppunkt erreicht ist. Selbst der Weltklimarat IPCC schreibt, dass viele dieser Punkte nur theoretisch modelliert, aber nicht empirisch nachgewiesen sind. Der einzige Kipppunkt, den dieses Land erreicht hat, ist der Punkt, an dem der Glaube an den gesunden Menschenverstand Ihrer grünen Politik der Deindustrialisierung und sinnlosen Panikmache gekippt ist. Die Menschen in unserem Land haben nämlich genug von Ihrer Politik. Die Menschen in Deutschland wollen keine Politik der Regulierung. Die Deutschen wollen keine grüne Planwirtschaft. Die Menschen in Deutschland haben genug von Ihrer ökosozialistischen Verbotspolitik.”
“Da frage ich mich: Wann kommt endlich das E-Auto-Verbot? Ihr Klimaschutz und die von Ihnen eingebrachte Verordnung zerstört nämlich unsere Natur und verschandelt unsere schöne deutsche Landschaft. Mehr Windräder bedeuten nämlich nicht mehr Energie für unser Land; denn wenn der Wind nicht weht, dann gibt es keine Windenergie. Fragen Sie mal Experten wie Professor Ganteför oder Professor Hans-Werner Sinn. Die können Ihnen da weiterhelfen. Das sind nämlich auch unabhängige Wissenschaftler. Sie begeben sich von der Abhängigkeit Russlands in die Abhängigkeit des Wetters und – natürlich nicht zu vergessen – in die Abhängigkeit der USA. Herr Kollege Krauthausen. Ja, ich komme sofort zum Schluss. Wir lassen uns von den USA schmutziges LNG-Gas, was überwiegend mit der Fracking-Methode gewonnen wird, – Herr Kollege Krauthausen.”
“Aber Doppelmoral ist ja hier im Hause nichts Neues. Wir besteuern hier die Luft in Form der CO2-Steuer, liefern aber gleichzeitig Waffen in Kriegsgebiete, wo dort dann Raketen explodieren, andere Ziele treffen, wodurch dann ein vielfaches Mehr an CO2 und Schadstoffen freigesetzt wird. Die Grünen setzen sich angeblich für Frieden und Stabilität im Nahen Osten ein, allerdings lädt dann eine Frau Baerbock den iranischen Kronprinzen Reza Pahlavi nicht mal zur Münchner Sicherheitskonferenz ein, obwohl dieser sich ganz klar gegen das Terrorregime und den politischen Islam stellt. Wir haben weltweit die strengsten Feinstaubgesetze, obwohl von Feuerungsanlagen gerade mal 28 Prozent des Feinstaubs ausgehen. Nur mal so: 57 Prozent des Feinstaubs entstehen durch den Abrieb auf Straßen. Das hat absolut nichts mit Verbrennung zu tun.”
“Das ist nicht einfach ein Haken; das ist so ein richtiger „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“-Haken, ein Haken, der den Tod für Tausende Vögel, Insekten und den Verlust des Heimatgefühls für unzählige Deutsche zur Folge hat. In Artikel 4, 14, 15 und 16 der Richtlinie wird nämlich geregelt, dass in beschleunigten Verfahren der Bau solcher Windkraftanlagen – das bezieht sich dann auf das nationale Windenergieflächenbedarfsgesetz – im Schnellzulassungsverfahren durchgedrückt werden kann, wohl gemerkt: ohne Kartierungen sowie Umweltverträglichkeitsprüfungen. Das bedeutet: Die SPD und die Union können die grüne, ökosozialistische Doppelmoral hier weiterführen und wie bereits im Berliner Grunewald Bäume abholzen, Tieren ihr Zuhause nehmen und dort Vogelschredderanlagen hinsetzen. Glückwunsch! Danke schön!”
“Und heute bringt die scheinkonservative Union zusammen mit der Bürgergeldempfängerpartei, ehemals Arbeitnehmerpartei, SPD hier einen Gesetzentwurf ein, der gleich mehrere nationale Gesetze für die ach so tolle EU umändern soll. Offizielles Ziel ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 auf 42,5 Prozent zu steigern und dabei sogar Millionen an Kosten für die Wirtschaft einzusparen. Geile Sache! Da fragt man sich: Wo ist der Haken? Na ja, es ist so, wie ich es bereits in meiner letzten Rede, die ich an die Grünen gerichtet hatte, gesagt habe: Naturschutz, Umweltschutz und Artenschutz bleiben für den Klimaschutz oft auf der Strecke, und genau so ist es jetzt auch wieder. Wobei: Nein, eigentlich wird er mit Füßen getreten.”
“Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Verehrtes Publikum! Nachdem uns die Ampelregierung und allen voran die grünen Leugner des natürlichen Klimawandels mit ihrer Klimahysterie wirtschaftlich an die Wand gefahren haben, wollen nun SPD und CDU die EU-Richtlinie 2023/2413 in nationales Recht umsetzen. Die Feinde der Demokratie sowie Deutschlands schlafen eben nicht und sitzen nicht nur hier in Berlin, sondern sie sitzen auch in Brüssel. Wie nämlich erst vor wenigen Wochen herauskam, hat die Europäische Union Gelder veruntreut, um links-grüne NGOs zu unterstützen, damit diese hier im Land Stimmung gegen eine vernunftgeleitete Energie- und Klimapolitik machen konnten – ein weiterer Grund, der Krake namens EU die Tentakel abzuschneiden.”
“Ihre Maßnahmen schaffen lediglich Probleme, und zwar komplett neue. Herr Abgeordneter, denken Sie an Ihre Redezeit. Ich komme sofort zum Schluss. Aber ich sehe auch keine Klimakrise auf uns zukommen. Einzig und allein: Ich bekomme eine Krise, wenn ich Ihnen zuhören muss. Und ich habe auch die Lösung für Ihre Probleme: Wir haben überall CO2-Filteranlagen. Herr Abgeordneter! Die Dinger nennen sich Bäume. Also, pflanzen Sie neue Bäume, dann klappt das auch mit dem Klimaschutz! Vielen Dank für Ihre aufgeregte Aufmerksamkeit. Für die SPD-Fraktion darf ich aufrufen den Abgeordneten Jakob Blankenburg.”
“Ich hatte so viel Ahnung von Politik und Naturwissenschaften wie Annalena Baerbock heute von deutscher Grammatik oder wie Lars Klingbeil von harter Arbeit und Finanzpolitik. Fragen Sie sich mal bitte, warum Länder wie die Niederlande ihre Gewächshäuser extra mit CO2 befüllen. Fotosynthese! Pflanzen brauchen Kohlendioxid; das ist lebenswichtig für sie. Bei einer erhöhten Konzentration von CO2 wachsen diese nämlich schneller. Die bilden mehr Blattgrün, mehr Traubenzucker und können dann im Anschluss noch mehr CO2 aufnehmen und binden. Darum waren die Pflanzen und Bäume in der Urzeit ja auch so groß. Und tun Sie mir noch einen Gefallen: Stellen Sie die Windkrafträder, die unsere Natur zerstören, nicht in unsere Wälder rein. Wenn die Dinger abfackeln, wird zusätzlich SF6 freigesetzt, was circa 24 000-mal schädlicher als CO2 ist.”
“Aber mal angenommen, man würde dieser Theorie vom erheblichen Einfluss des Menschen auf das Weltklima folgen. Wie wirken sich dann Naturereignisse wie jetzt der Ausbruch des Ätna am 12. Mai auf Ihre Berechnungen aus? Der Ätna stieß bereits in Jahren ohne Ausbruch 25 Millionen Tonnen CO2 im Jahr aus. Es gibt derzeit 1 500 aktive Vulkane. Wenn die anderen Vulkane nur ein Drittel weniger CO2 als der Ätna ausstießen, dann kämen wir auf 25 Milliarden Tonnen CO2 – 25 Milliarden! Deutschland emittiert im Jahr 572 Millionen Tonnen. Merken Sie selber, nicht? Dabei fand ich als Kind Ihre Partei sogar mal richtig cool. Ich dachte: Geil, die Grünen, die schützen Tiere, die wollen unsere Wälder und Natur schützen. – Aber gut, früher, da war ich noch ein kleiner Küttel. Ich war jung und naiv.”
“Im Jahr 1600 nach Christus hatten wir in Europa eine kleine Eiszeit. Um das 9. und 11. Jahrhundert gab es eine mittelalterliche Warmzeit. Zu dieser Zeit konnten die Briten bei sich Wein anbauen, und Grönland wurde „Grünes Land“ genannt, weil es eisfrei war, und nicht, weil es von ein paar Grünen erobert wurde. Sie sehen also: Die Temperaturen schwankten schon immer auf unserer Erde. Es gab Kaltzeiten, es gab Warmzeiten, immer im gleichen Rhythmus. Die sind auch ohne anthropogenes CO2 gekommen. Kaiser Karl, die Franken, Heinrich IV. sind in die Schlacht mit Pferden geritten und nicht mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Die hatten übrigens auch keine Langstreckenraketen oder Taurus-Marschflugkörper, liebe CDU, was bestimmt konträr zu der Verpflichtung im Grundgesetz zur Klimaneutralität steht.”
“Für diejenigen von Ihnen, die noch nie eine Berufsschule oder einen Hörsaal von innen gesehen haben – klar, dass Sie da laut werden; Sie fühlen sich ja angesprochen –: 440 ppm CO2, das bedeutet: Von 1 Million Teilchen in der Luft bestehen 440 aus CO2. Es gab Epochen auf unserem Planeten, wo dieser Anteil mehr als dreimal so hoch war. Und was war? Das Leben hat floriert. Es war herrlich! Die Fauna, die Flora: Alles hat aufgeblüht. Es gab reichlich Pflanzen. Dafür müssen wir noch nicht mal in die Zeitalter Jura, Trias oder Kreide zurückgehen. In der Trias lag übrigens der CO2-Gehalt bei 1 500 ppm; nur mal so. Wir haben jetzt 440. – Damals gab es noch keine Menschen. Aber Sie können ja mal die Dinosaurier fragen. Ich wüsste auch nicht, dass die Dinos damals Kohlekraftwerke betrieben hätten. Aber vielleicht wissen Sie das ja besser.”
“Ich als Fachmann aus der Praxis – Umweltexperte –, der in seinem Leben schon über 10 000 Emissionsschutzmessungen gemacht hat und bestens mit der Zusammensetzung der Luft vertraut ist, will hier mal ein paar wissenschaftliche Fakten schaffen: Unsere Luft besteht zu 78 Prozent aus Stickstoff, zu 21 Prozent aus Sauerstoff, zu 0,9 Prozent aus Argon, zu 0,04 Prozent aus Kohlendioxid, dazu kommen noch geringe Mengen an Methan, Helium, anderen Edelgasen und Staub. – Können Sie mal ein bisschen still sein? Sie legen stets den Fokus auf diese 0,04 Prozent CO2. Das sind 440 ppm. Dieser Wert hat sich übrigens seit 100 Jahren nicht mehr geändert. Gucken Sie mal in ein altes Buch!”
“Sehr geehrter Herr Präsident! Kolleginnen und Kollegen! Verehrtes Publikum! Da sind wir wieder. Der Titel der Aktuellen Stunde der Grünen lautet „Klimakrise spitzt sich zu – Bundesregierung darf Klimaschutz nicht hintenanstellen“. Es ist logisch, dass das von Ihnen kommt, schließlich wollen Sie Ihre grüne Ideologie in den Vordergrund stellen, während Sie die wirtschaftlichen Interessen unseres Landes und die Freiheiten unserer Bürger hintenanstellen. Und das alles nur, weil Sie, diverse NGOs, Stiftungen sowie staatlich finanzierte Wissenschaftler der Meinung sind, dass CO2 was ganz, ganz Böses ist.”
“Studien belegen nämlich, dass große Windparks der Atmosphäre Feuchtigkeit entziehen, wodurch sich die dahinterliegenden Böden erhitzen und auch schneller austrocknen. Das heißt also, wenn Sie wirklich die anstehende Dürrekatastrophe bekämpfen wollen, dann reißen Sie erst mal diese Vogelschreddermaschinen ab. Aber suchen Sie sich dafür bitte auch ein Endlager, und verbuddeln Sie diesen Sondermüll nicht einfach in unseren Böden. Denn wenn wir von der AfD was machen, dann machen wir es auch richtig. Wir von der AfD stehen nämlich für einen echten Naturschutz. Wir von der AfD stehen für Umweltschutz. Wir von der AfD stehen auch für Tierschutz. Aber wir stehen mit Sicherheit nicht für diesen grünen ideologiegetriebenen Klimaschutz. Ich bin mir sicher, wir werden hier in Zukunft noch ganz viel Spaß miteinander haben. Danke schön.”
“Hören Sie auf, die Menschen sinnlos in Panik zu versetzen! Aber ich weiß ja auch, worauf solche Debatten abzielen. Erst wurden Nahrungsmittel versteuert. Dann wurde die Arbeit, die man geleistet hat, versteuert. Heute versteuern wir die Luft in Form der CO2-Steuer. Diese Debatten werden ganz klar darauf abzielen, dass uns irgendwann eine Wasserknappheit vorgegaukelt wird und wir eine Wassersteuer brauchen. Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Bei demjenigen, der solche widersinnigen Debatten anführt und solche Steuern für gut befindet – hören Sie mir zu! –, muss da oben irgendwas kaputt sein. Und ich bin Schornsteinfeger; ich erkenne einen Dachschaden, wenn ich ihn sehe. Was aber in der Tat für Trockenheit sorgt, das sind Ihre heißgeliebten Windkraftanlagen.”
“Bereits vor 250 Jahren beschrieb der Lanker Pfarrer Wilhelm Jacobs einen nahezu wasserlosen Rhein. 1540 trocknete der Rhein sogar für ein paar Tage vollständig aus, was damals zu einer Trinkwasserknappheit und einer damit einhergehenden Hungersnot führte. Dass es Dürreperioden gibt, liegt nicht am Menschen, das liegt auch nicht an der Industrialisierung; denn die gab es ja schon vorher, und erst recht nicht am CO2. Ich bleibe jetzt auch mal in Kölle. Bei uns im Rheinland wird das Wort „dröge“, also „drüsch“, als etwas Trockenes, Langweiliges, Reizloses, Ausgelutschtes erklärt. Und dat Einzije, wat hier drüsch is, is de Politik von de Grüne, von der Frau Dröje. Übrigens, schauen Sie mal nach oben: Es regnet. Also, nehmen Sie bitte gleich einen Schirm mit, sonst werden Sie noch ganz nass.”