Lars Schieske
AfD · Germany
“Also wird durchgedrückt, was jahrelang verschleppt wurde. So sieht sie aus, Ihre Demokratie: erst liegen lassen, dann überstürzen und dann sich selbst auch noch feiern. Dabei geht es um die Zukunft des deutschen Spitzensports. Es geht um Athleten, die verzichten. Es geht um Eltern, die fahren. Es geht um Vereine, die sich aufopfern.”
“Sie schreiben lediglich „angemessene Vergütung“ ins Gesetz und verkaufen das als großen Wurf. Wo ist der echte Trainertarif? Wo sind die verlässlichen Vertragslaufzeiten? Wo ist die Absicherung über den olympischen Zyklus hinaus? Wo ist der stimmberechtigte Sitz der Trainer im Stiftungsrat? Alles nicht vorhanden!”
“Wertes Präsidium! Meine Damen und Herren! Seit über zehn Jahren wird am Sportfördergesetz gearbeitet – über zehn Jahre! Und was erleben wir jetzt? Am Anfang der Woche steht es weder im Ausschuss noch im Plenum auf der Tagesordnung. Dann kommt es rauf, dann geht es wieder runter, und nun ist es wieder drauf. Das ist doch nicht normal.”
“Athleten fordern Mitbestimmung. Profis wollen von Profis vertreten werden und nicht von Politikern. Und was liefern Sie? Eine überteuerte Sportagentur, neue politische Gremien, mehr Bürokratie, und das alles an der Praxis vorbei. Dieses Gesetz ist ein Anfang, mehr nicht.”
“Mal waren es rechte Hooligans, mal waren es Nazis in den Stadien, die sie sahen, mal angebliche Unterwanderung ganzer Fankurven. Meine Damen und Herren, das ist keine Fanpolitik; das ist politische Heuchelei.”
“Sehr geehrtes Präsidium! Meine Damen und Herren! Die deutsche Fankultur im Fußball ist einzigartig. Sie steht für Heimat, Leidenschaft, Ehrenamt und Zusammenhalt von der Bundesliga bis zum Dorfverein, also von Bayern München bis zum VfB Krieschow.”
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“Athleten fordern Mitbestimmung. Profis wollen von Profis vertreten werden und nicht von Politikern. Und was liefern Sie? Eine überteuerte Sportagentur, neue politische Gremien, mehr Bürokratie, und das alles an der Praxis vorbei. Dieses Gesetz ist ein Anfang, mehr nicht. Wenn wir Verantwortung tragen, werden wir es mit denen optimieren, die Deutschland wieder zur Spitzensportnation machen wollen: mit den Athleten, mit den Trainern, mit den Vereinen und vor allen Dingen mit den Praktikern. Spitzensport braucht keine Selbstbeweihräucherung der Koalition. Er braucht Leistung, Verlässlichkeit, Trainerkompetenz und den Mut, – Vielen Dank. – die Richtigen entscheiden zu lassen. Sport frei! Vielen Dank. – Die nächste Rednerin ist Bettina Lugk für die SPD-Fraktion.”
“Sie schreiben lediglich „angemessene Vergütung“ ins Gesetz und verkaufen das als großen Wurf. Wo ist der echte Trainertarif? Wo sind die verlässlichen Vertragslaufzeiten? Wo ist die Absicherung über den olympischen Zyklus hinaus? Wo ist der stimmberechtigte Sitz der Trainer im Stiftungsrat? Alles nicht vorhanden! Trainer dürfen beraten, aber nicht entscheiden. Sie dürfen liefern, aber nicht mitbestimmen. Das ist die Arroganz Ihres Gesetzes. Diejenigen, die den Erfolg erarbeiten, bleiben außen vor. Auch die Sachverständigen wurden angehört, aber von Ihnen offensichtlich nicht erhört. Spitzenverbände fordern Planungssicherheit, mehrjährige Förderung, klare Finanzierungsverantwortung und weniger Bürokratie. Landessportbünde fordern stärkere Einbindung von Nachwuchsleistungssport, Vereinen, Schulen und Stützpunkten.”
“Also wird durchgedrückt, was jahrelang verschleppt wurde. So sieht sie aus, Ihre Demokratie: erst liegen lassen, dann überstürzen und dann sich selbst auch noch feiern. Dabei geht es um die Zukunft des deutschen Spitzensports. Es geht um Athleten, die verzichten. Es geht um Eltern, die fahren. Es geht um Vereine, die sich aufopfern. Und es geht um Trainer; denn ohne Trainer kein Spitzensport, ohne Trainer keine Medaillen, ohne Trainer keine internationale Spitze. Und genau hier versagt Ihr Gesetz. Deutsche Trainerkompetenz ist im Ausland gefragt. Hackl, Wolf, Cramer, Pichler: Diese Spitzensportkompetenz ist weg. Das muss Ihnen doch auffallen, meine Damen und Herren von der SPD und der CDU. Sie gehen, weil andere Länder bessere Bezahlung, längere Verträge, mehr Planungssicherheit und bessere Arbeitsbedingungen bieten. Und Sie?”
“Wertes Präsidium! Meine Damen und Herren! Seit über zehn Jahren wird am Sportfördergesetz gearbeitet – über zehn Jahre! Und was erleben wir jetzt? Am Anfang der Woche steht es weder im Ausschuss noch im Plenum auf der Tagesordnung. Dann kommt es rauf, dann geht es wieder runter, und nun ist es wieder drauf. Das ist doch nicht normal. Das ist ein Offenbarungseid Ihrer Arbeitsmoral. Herr Mayer sprach im Ausschuss und jetzt auch wieder von einem „historischen Tag für den Spitzensport“. Historisch ist hier nur die Hektik, mit der die CDU und die SPD kurz vor der Sommerpause dieses Gesetz und noch viele andere Gesetze durch das Plenum jagen. Sie haben offensichtlich Angst – Angst, dass nach der Sommerpause, nach den Landtagswahlen und nach dem nächsten Koalitionskrach keine Mehrheit mehr steht.”
“Sie haben auch in unserem Alltag nichts zu suchen. Genau darum müssen sich die Innenminister kümmern, nämlich um die zunehmende Gewalt, die importiert wird. Darum brauchen wir keine Belehrung von Moralpolitikern für Fans, sondern wir brauchen Respekt, Dialog und faire Behandlung. Wir stehen zur deutschen Fankultur mit all ihren Ecken und Kanten. In diesem Sinne: Sport frei!”
“Mal waren es rechte Hooligans, mal waren es Nazis in den Stadien, die sie sahen, mal angebliche Unterwanderung ganzer Fankurven. Meine Damen und Herren, das ist keine Fanpolitik; das ist politische Heuchelei. Wer jahrelang Fangruppen in die rechte Ecke drückt, wer unliebsame Fans moralisch abwertet und ganze Fangruppen unter Verdacht stellt, der sollte sich heute nicht als Anwalt der Fankultur inszenieren. Die Berichte der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze zeigen rückläufige Zahlen bei Verletzten und eingeleiteten Strafverfahren. Auch die Zahl der polizeilichen Einsatzstunden ist zurückgegangen. Mit anderen Worten: Der Stadionbesuch in Deutschland ist sicherer als manche Zugfahrt oder ein Weihnachtsmarktbesuch. Ja, Straftaten müssen verfolgt werden; ja, Gewalt und Extremismus haben im Stadion nichts verloren.”
“Sehr geehrtes Präsidium! Meine Damen und Herren! Die deutsche Fankultur im Fußball ist einzigartig. Sie steht für Heimat, Leidenschaft, Ehrenamt und Zusammenhalt von der Bundesliga bis zum Dorfverein, also von Bayern München bis zum VfB Krieschow. Choreografien, Gesänge, Auswärtsfahrten, Spendenaktionen und soziales Engagement – all das wird von Fans getragen, die Woche für Woche ihre Freizeit, ihr Geld und ihr Herzblut investieren. Genau deshalb ist es bemerkenswert, wer sich heute plötzlich als Schutzpatron der Fans aufspielt: Grüne und Linke. Ausgerechnet diese Parteien beklagen nun Stigmatisierung, Generalverdacht und Spaltung der Fanszene. Dabei haben sie über Jahre selbst genau daran mitgewirkt – mit Anfragen, Anträgen und Kampagnen, in denen Teile der Fanszene immer wieder politisch etikettiert wurden.”
“Wir sind bereit, Mittel umzuschichten: weg von ineffizienten Ausgaben hin zu echter Leistung, hin zu Menschen, die täglich hart trainieren, die verzichten, die Disziplin zeigen und unser Land international vertreten. Sobald wir in Regierungsverantwortung sind, werden wir Deutschland wieder zu einer Sportnation machen. Vielen Dank und Sport frei!”
“Sie kritisieren seit Jahren den Kommerz im Sport: zu viel Geld, zu viel Werbung, zu viel Einfluss. Gleichzeitig wollen Sie dieses System jetzt stärker mit Steuergeldern finanzieren. Das passt schlicht nicht zusammen. Aber kommen wir zum entscheidenden Punkt: die Finanzierung. Ihr Vorschlag kostet den Steuerzahler bis zu 30 Millionen Euro mehr im Jahr. Das ist eine klare politische Entscheidung. Und wir sagen: Ja, wir sind durchaus bereit, diese Ausgaben mitzutragen. Aber nicht, indem wir die Ausgaben weiter erhöhen, sondern indem wir endlich Prioritäten setzen. Wir sehen jedes Jahr, wie Millionenbeträge in sogenannte NGOs, in Projekte und Strukturen fließen, deren konkreter Nutzen für die Gesellschaft oft mehr als fragwürdig und ohne messbaren Mehrwert ist. Und genau da setzen wir an.”
“Wertes Präsidium! Meine Damen und Herren! Der Antrag der Linken zur finanziellen Unterstützung von Bundeskaderathleten offenbart vor allem eines: einen grundlegenden Widerspruch Ihrer linken Politik. Sie treten öffentlich als Gegner der Leistungsgesellschaft auf, sprechen sich für Gleichheit, für Umverteilung, dafür aus, dass Unterschiede möglichst eingeebnet werden sollen. Und heute? Heute fordern Sie eine gezielte Bevorzugung einer kleinen Gruppe: unserer Spitzensportler. Meine Damen und Herren, das ist nichts anderes als Eliteförderung. Und wissen Sie was? Wir haben damit kein Problem. Denn Spitzensport funktioniert nicht nach dem Prinzip „alle gleich“, sondern nach dem Prinzip „Leistung, Disziplin und Wettkampf“. Der zweite Widerspruch ist genauso offensichtlich.”
“– Der nächste Redner ist Mahmut Özdemir von der SPD.”
“Ein zehnjähriges Sanierungsprogramm mit 4 Milliarden Euro jährlich, um Hallen, Bäder und Vereine endlich wieder fitzumachen, und echte Barrierefreiheit – nicht nur auf dem Blatt Papier. Doch all das wurde von der Koalition, von den Grünen und – Herr Görke, im Gegensatz zu Ihrer Rede – auch von den Linken abgelehnt. Ihre Rede war damit sehr link. Das, meine Damen und Herren, wäre der Weg zu Olympia gewesen, ein Weg, der das Fundament stärkt, bevor man sich für das Leuchtturmprojekt bewirbt. Darum bleibt die Frage: Wer soll in Deutschland Olympia stemmen, wenn wir nicht einmal bereit sind, die Grundlagen des Sports zu sichern? Olympia kann ein Ziel sein – da gebe ich Ihnen recht –, aber erst, wenn wir uns ehrlich machen und unsere Athleten endlich die Bedingungen bekommen, die sie verdienen. Vielen Dank und Sport frei! Vielen Dank.”
“Sie gehen dorthin, wo man ihnen sagt: Wir kümmern uns um dich. Und dann die Wertschätzung in Deutschland. Deutschland zahlt für olympisches Gold 20 000 Euro, Frankreich 80 000 Euro, Italien rund 150 000 Euro, Singapur 1 Million Euro. Diese Unterschiede zeigen sehr deutlich, wie ernst andere Länder ihren Leistungssport nehmen – die deutsche Regierung offensichtlich nicht. Genau deshalb haben wir als AfD ein tragfähiges Zukunftskonzept präsentiert. 44,5 Millionen Euro zusätzlich für zentrale Sportmaßnahmen, 12 Millionen Euro für die Sanierung der Olympiastützpunkte, mehr feste Trainerstellen, bessere Verträge, klare Laufbahnen, ein Sonderfonds für Mütter im Leistungssport, damit Sport, Familie und Karriere verbunden werden können.”
“Wenn das die Blaupause sein soll, dann gute Nacht. Aber auch bei der Sicherheit wird im Antrag großzügig beschwichtigt. Dabei hat uns die Realität längst eingeholt. Die Anschläge in Berlin 2016 und Magdeburg 2024, ein gezielter linksextremistischer Angriff auf Strommasten in Berlin mit einem 60-Stunden-Blackout: Olympia wäre ein Sicherheitsprojekt gigantischen Ausmaßes. Das muss man sagen, nicht umwinden. Und wie ist der Zustand unseres Sportsystems? 40 Milliarden Euro Sanierungsstau, Kommunen, die Hallen schließen müssen, Olympiastützpunkte, die finanziell kaum durchhalten, Trainer, deren Verträge nur bis Weihnachten reichen, und Leistungssportler, die schlicht keine Perspektive sehen und ins Ausland gehen: Lea Meyer in die USA, andere nach Frankreich, Italien oder Skandinavien.”
“Er spricht von Impulsen, Begeisterung und Chancen. Er verweist sogar auf eine OECD-Studie zu Paris, die von nachhaltigen Effekten, Infrastrukturverbesserungen und neuen Arbeitsplätzen spricht. Schön und gut. Aber in Deutschland? Eine Olympiabewerbung würde schätzungsweise 10 bis 15 Milliarden Euro verschlingen, während Studien gleichzeitig vor langfristigen Verlusten warnen – vor langfristigen Verlusten! Wo ist der konkrete Plan gegen Kostenexplosionen? Stattdessen lesen wir nur etwas von „angemessener finanzieller Ausstattung“. Das ist Schönreden, keine Strategie. Und dann muss man ja fast ironisch fragen: Soll unsere Olympiainfrastruktur so aussehen wie der BER – jahrelang verspätet, überholt und am Ende viel zu teuer – oder wie Stuttgart 21, der Bahnhof, der mittlerweile eher wirkt wie ein Dauertatort für Steuergeldverschwendung?”
“Trotzdem, meine Damen und Herren, bringen unsere Sportler dort Leistungen hervor, die man eigentlich nur unter professionellsten Bedingungen erwarten würde. Wer einmal durch Cottbus läuft, kennt den Weg des Ruhmes vor dem Rathaus: eine ganze Straße voller Ehrentafeln mit Olympiasiegern und Medaillengewinnern dieser Stadt. Das ist der Beweis: Deutschland war einmal die Hochburg des Leistungssports, damals. Damals wurden Strukturen geschaffen, die Athleten trugen. Heute kämpfen viele von ihnen gegen veraltete Anlagen, fehlende Investitionen und unsichere Perspektiven. Sie holen ihre Medaillen nicht wegen der Rahmenbedingungen, sondern trotz der Rahmenbedingungen. Das verdient größten Respekt, aber das darf kein Dauerzustand bleiben. Der Antrag, den wir heute diskutieren, zeichnet jedoch ein rosiges Bild.”
“Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Die Idee, Olympische und Paralympische Spiele nach Deutschland zu holen, begeistert viele. Sie weckt Stolz, Emotionen und den Traum, der Welt zu zeigen, wozu wir fähig sind. Ja, auch ich kann mich davon mitreißen lassen: Olympia verbindet, inspiriert, und vor allen Dingen motiviert es neue Generationen. Aber Begeisterung ersetzt keine Realitätsprüfung. Wer wie ich mit offenen Augen durch die Welt läuft, der weiß, wie groß die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist. Jeden Tag sehe ich in Cottbus unseren Olympiastützpunkt: Anlagen, die zum Teil noch aus DDR-Zeiten stammen, Hallen, deren Bausubstanz seit Jahrzehnten unverändert ist, Trainingsräume, die zum Teil eher an Museumsexponate erinnern als an moderne Leistungszentren.”
“Sie brauchen Menschen, die anpacken und Verantwortung übernehmen. Wir übernehmen Verantwortung. In unserem alternativen Haushalt der AfD finden sich solche ideologischen Titel natürlich nicht. Wir investieren dieses Geld in die Sanierung der Sportstätten und somit in echten gesellschaftlichen Mehrwert für unsere Sportler. Und genau das fordern wir von dieser Regierungsbank. In diesem Sinne: Sport frei! Vielen Dank. – Als Nächstes spricht Annika Klose für die SPD-Fraktion.”
“Von der sogenannten Engagementpolitik möchte ich erst gar nicht anfangen. Diese Art der Politik brauchen wir in einer funktionierenden Demokratie nicht – in Ihrer anscheinend schon. Aber bleiben wir bei der Integration durch Sport. Was passiert mit den Millionen aus dem Titel tatsächlich? Ein Teil landet bei Vereinen, die immer wieder durch massive Gewalt auffallen, wie bei uns der FC Union Cottbus oder zuletzt viele Amateurspieler in diesem Land erleben mussten. Der andere Teil verschwindet in Seminarräumen und Posten, deren Nutzen bis heute niemand nachvollziehbar belegen kann. Paradebeispiel: die hochdotierte Beauftragte für Vielfalt und Toleranz beim FC Energie Cottbus – VIP-Bereich inklusive, Aufgabenbeschreibung unklar. Unsere Vereine brauchen kein Bürokratiewirrwarr, diktiert von oben.”
“Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Wenn man die Debatten in diesem Hause verfolgt, dann ist mein Eindruck, dass Sie völlig weg von der Realität sind. Es wird von einer Bundesrepublik gesprochen, in der alles wunderbar funktioniert, in der Programme heilen, was politisches Handeln versäumt, und in der jeder Euro aus dem Haushalt eine Wirkung wie aus dem Märchenbuch entfaltet. Doch die Realität draußen sieht anders aus. Auch der neue Haushalt wird daran nichts ändern. Werfen wir nur einen Blick auf den Sport! Dort findet sich ein Titel mit dem wohlklingenden Namen „Integration durch Sport“. 10,9 Millionen Euro sollen dafür ausgegeben werden. Doch ich muss Ihnen sagen: Integration ist und bleibt Bringschuld. Sie gelingt nicht durch Fördergelder, sondern durch klare Erwartungen, Verantwortung und gelebte Werte.”
“Meine Damen und Herren, wir brauchen endlich wieder Bewegung in unseren Hallen und in den Köpfen derer, die unser Land regieren. Hören Sie auf, Deutschland kaputtzuverwalten. Investieren Sie in unsere Kinder, in unsere Sportvereine, in unseren Sport. Denn wer keine Sporthallen oder Trainingsplätze mehr hat, wird auch bald keine Leistungsträger mehr haben. Lassen Sie uns im Ausschuss für Sport und Ehrenamt dieses wichtige Thema besprechen, und sorgen Sie, Frau Staatsministerin Schenderlein, endlich dafür, dass in Deutschland wieder Bewegung reinkommt. Vielen Dank und Sport frei! Der nächste Redner in dieser Debatte ist Fritz Güntzler für die Unionsfraktion.”
“Wir als AfD sagen: Es reicht. Wir fordern ein massives Sanierungsprogramm: über 40 Milliarden Euro in den nächsten acht Jahren. 90 Prozent davon muss der Bund tragen, damit auch strukturschwache Regionen endlich wieder atmen können. Die Förderung muss einfach, schnell und unbürokratisch sein. Es kann doch nicht sein, dass ein Bürgermeister mehr Zeit im Formulardschungel verbringt als ein Jugendtrainer in der Turnhalle. Sport ist eben keine Nebensache. Sport ist Identität, Gemeinschaft, Stolz. Er formt Charaktere, schafft Freundschaften und hält unser Land gesund: körperlich und geistig. Schon die kleine DDR wusste: Wenn man in den Sport investiert, schafft man Leistung und Anerkennung. Aber unsere Bundesregierung, egal in welcher Farbkombination, investiert lieber nur in Ideologie statt in Zukunft.”
“Für linke Wohlfühlprojekte findet sich immer Geld: Millionen für Regenbogenwochen, Klimatheater und politische Umerziehung. Aber wenn es um unsere Kinder, um unsere Sportvereine, um unsere Sportstätten geht, dann heißt es: Tut uns leid, das sind freiwillige Aufgaben der Kommune. In Nordhausen stecken Schülern Splitter im Fuß, weil der Parkettboden zerfällt. In Cottbus – meiner Heimat – braucht die traditionsreiche Rennbahn, das Lausitz Velodrom, dringend Millionen zur Sanierung. Doch die Stadt hat kein Geld – so wie viele andere Städte auch. Warum? Weil die Kommunen auf den von Ihnen erzeugten Kosten sitzen bleiben. Milliarden werden für Migration, Integration und Ihre sogenannte Kulturbereicherung ausgegeben, aber unsere Kinder müssen auf kaputten Böden turnen. Das ist keine Politik. Das ist ein Armutszeugnis.”
“Wertes Präsidium! Meine Damen und Herren! Liebe Sportfreunde! Lassen Sie uns heute mal über Sport reden, nicht über Klimaschutz, Gendertoiletten oder linke Kulturprojekte gegen rechts, sondern über etwas, was unser Land wirklich bewegt bzw. mal bewegt hat: Sportstätten, den Ort, wo Helden und Idole erschaffen werden. Doch wer sich unsere Sportstätten anschaut, sieht keine Bewegung mehr, sondern Verfall. Marode Hallen, einst Orte der Gemeinschaft und des Stolzes, sind heute Symbol Ihrer politischen Vernachlässigung. In Berlin im Märkischen Viertel sind vier Hallen so heruntergekommen, dass man sie glatt als Lost Places für Influencer vermieten könnte.”
“Wir drehen den Spieß um: Runter mit den Ausgaben für Migration, runter mit dem Demokratiefördergesetz, runter mit den ideologischen Fördertöpfen und rauf mit den Mitteln für das THW, für die Feuerwehren, für die Hilfsdienste, für die Sportvereine! Das wäre eine Politik für Sicherheit, für Gemeinschaft, für unser Volk. Vielen Dank. Herr Abgeordneter Schieske, das war Ihre erste Rede im Hohen Hause. Ich gratuliere dazu. Die nächste Rede hält Siemtje Möller für die Fraktion der SPD.”
“Sie kam nur zustande, weil andere Vereine sich geweigert haben, gegen diesen Klub überhaupt noch aufzulaufen. Aber diese Vereine wurden mit einer Strafe sanktioniert. Das ist doch der blanke Hohn. Hier zeigt sich die ganze Doppelmoral: Gegen rechts fahren Sie mit voller Wucht auf; aber wenn importierter Extremismus und Gewalt auf unseren Sportplätzen auftauchen, kneifen Sie alle. Meine Damen und Herren, Ehrenamt und Sport sind keine Nebensache. Sie sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Aber genau diese Basis vernachlässigen Sie, während Sie Milliarden an fremde Interessen und ideologische Strukturen verschenken.”
“Auf dem Papier steigen auch hier die Mittel leicht an, doch in Wirklichkeit bleibt es ein Tropfen auf den heißen Stein. Unsere Sportstätten und Sportanlagen leiden seit Jahrzehnten unter einem massiven Investitionsstau. Viele Hallen sind marode, Dächer undicht, Heizungen kaputt, Fußballplätze kaum bespielbar. Und aufgrund Ihrer verfehlten Energiepolitik bleiben inzwischen sogar ganze Turnhallen kalt und Schwimmhallen leer. Das ist die Realität in unseren Städten und Dörfern. Auch die Sicherheit in den Vereinen ist gefährdet. Ein Beispiel aus meiner Heimat: Union Cottbus, ein reiner Migrantenverein, der durch massive Spielergewalt auf dem Spielfeld aufgefallen ist und am Ende gesperrt wurde – Gott sei Dank. Aber diese Sperre kam nicht von allein.”
“Aber es ist ein Armutszeugnis, dass unsere Ehrenamtlichen nach 35 Jahren nicht längst moderne Ausrüstung bekommen. Der Grund: Länder und Kommunen werden von dieser Bundesregierung finanziell systematisch ausgehöhlt. Stattdessen pumpen Sie Millionen in angebliche ehrenamtliche Projekte, die in Wahrheit ideologische Spielwiesen sind. Die Förderung von Ankommens- und Teilhabeprozessen, die Stiftung Mitarbeit, die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt – das sind typisch linke Projekte. Herr Merz, Sie sagten neulich: „Links ist vorbei“. Ihr Haushaltsplan beweist das Gegenteil. Sie machen weiter linke Politik – gegen das Ehrenamt, gegen die Basis, gegen die Menschen, die dieses Land im Ernstfall wirklich retten würden. Jetzt komme ich zum Sport.”
“Bei einigen Objekten steht sogar die Frage im Raum, ob sie überhaupt noch grundinstandgesetzt werden sollten. Auch beim Fuhrpark herrscht Mangel. Mehr als jedes zweite Fahrzeug fehlt. So sieht die Ausstattung im Katastrophenschutz aus. Sie alle von den Altparteien schwören doch fast täglich Höllensommer, Klimakollaps, Jahrhunderthochwasser herbei; das sind Ihre Schlagworte. Aber genau den Menschen, die uns im Ernstfall helfen würden, wenn Ihre Panikmache tatsächlich Realität werden sollte, verweigern Sie die nötige Unterstützung. Oder wie sonst soll man die maroden Standorte des THW interpretieren? Ich gehe noch weiter: Auch andere Institutionen wie die Freiwilligen Feuerwehren, gerade in meinem Wahlkreis und in vielen ostdeutschen Regionen, sind immer noch mit guter alter DDR-Technik unterwegs. Ja, diese Fahrzeuge sind robust.”
“Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Liebe Zuschauer! Wir beraten heute den Einzelplan 04 des Bundeshaushaltes 2025, welcher auch Sport und Ehrenamt beinhaltet. Wieder einmal zeigt sich, wie sehr die Altparteien ihre Prioritäten verdrehen: Milliarden für Migranten, linke Projekte aus dem sogenannten Demokratiefördergesetz, Klimaideologie. Aber für die Menschen, die unser Land wirklich tragen, für unsere Ehrenamtlichen und unsere Sportvereine, gibt es nur Almosen. Nehmen wir das Technische Hilfswerk. Auf dem Papier wird der Ansatz leicht erhöht, aber das löst kein einziges Problem. Denn die Realität ist: Das THW ist bundesweit in rund 1 200 Gebäuden untergebracht. Fast ein Drittel davon ist instandsetzungs- und sanierungsbedürftig.”