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EUROPEAN PARLIAMENT · SITTING

Andreas Glück

Member of the European Parliament · Renew · DE

IN THEIR OWN WORDS

Frau Präsidentin, werte Kolleginnen und Kollegen! Wer immer und immer und immer wieder die falsche Ausfahrt nimmt, kommt nicht ans Ziel. Über 100 000 Arbeitsplätze sind bereits in der Automobilindustrie verloren gegangen; und das war erst der Anfang.

PLENARY SITTING OF 2026-07-07 · READ THE VERBATIM REPORT

Wenn sich nun die Realität ändert, muss Politik bereit sein, ihre Entscheidungen zu überprüfen. Wer einen Fehler begeht und ihn nicht berichtigt, begeht einen zweiten. Deshalb: Geben wir endlich unseren Ingenieurinnen und Ingenieuren wieder die Chance, die besten Technologien entwickeln zu können. 2-0043-0000

PLENARY SITTING OF 2026-07-07 · READ THE VERBATIM REPORT

Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wenn Energie unbezahlbar wird, wandert Wohlstand ab – nicht laut, sondern mit ganz leisen Standortentscheidungen zu unseren Ungunsten. Nicht der Klimaschutz ist das Problem, sondern die Doppelregulierung ist das Problem.

PLENARY SITTING OF 2026-05-20 · READ THE VERBATIM REPORT

Frau Präsidentin! Lieber Kommissar! Ich muss gestehen, gerade eben ärgere ich mich etwas. Die Union hat die vergangenen Tage über gefeiert, dass die Kommission beim Verbrennerverbot angeblich zurückrudert. Doch jetzt kommt ein Vorschlag, der sehr, sehr ernüchternd ist.

PLENARY SITTING OF 2025-12-16 · READ THE VERBATIM REPORT

Der Beitrag von grünem Stahl und erneuerbarem Kraftstoff ist auf 10 % gedeckelt. Das reicht nicht. Wir brauchen die besten Lösungen, die wir technologieneutral erschaffen. Und da müssen wir weiterkämpfen. Auch für die Parlamentszukunft, für die Parlamentsposition, für die Zukunft unserer Industrie und unserer Arbeitsplätze. 2-0475-0000

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  1. Wenn sich nun die Realität ändert, muss Politik bereit sein, ihre Entscheidungen zu überprüfen. Wer einen Fehler begeht und ihn nicht berichtigt, begeht einen zweiten. Deshalb: Geben wir endlich unseren Ingenieurinnen und Ingenieuren wieder die Chance, die besten Technologien entwickeln zu können. 2-0043-0000

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  2. Frau Präsidentin, werte Kolleginnen und Kollegen! Wer immer und immer und immer wieder die falsche Ausfahrt nimmt, kommt nicht ans Ziel. Über 100 000 Arbeitsplätze sind bereits in der Automobilindustrie verloren gegangen; und das war erst der Anfang. Übrigens, das ist nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa eine riesige Herausforderung. Das ist eine direkte Folge des Verbrennerverbots, das hier von einer Mehrheit beschlossen wurde. Nun besteht die Chance, diesen Fehler zu überarbeiten. Wir brauchen die besten Lösungen, nicht politische Besserwisserei, keine Verbote. Unsere Aufgabe ist es, Klimaziele vorzugeben, nicht Antriebsstränge. Arbeitgeber und Gewerkschaften fordern gemeinsam genau diesen Kurs, und trotzdem legen es Grüne und Sozialdemokraten immer nur darauf an, Recht behalten zu wollen.

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  3. Wir brauchen gut und günstig, um das Klima schützen zu können weltweit und um unsere eigene Wertsteigerung und unsere Wertschöpfung sicherzustellen. Deswegen brauchen wir weniger Verbote und mehr ETS. 3-0214-0000

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  4. Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wenn Energie unbezahlbar wird, wandert Wohlstand ab – nicht laut, sondern mit ganz leisen Standortentscheidungen zu unseren Ungunsten. Nicht der Klimaschutz ist das Problem, sondern die Doppelregulierung ist das Problem. Wir haben auf der einen Seite Verbote, hohe Standards, eine Technologieverliebtheit einzelner Personen, und auf der anderen Seite haben wir das technologieoffene Instrument ETS. Meine Kritik an der ECR – Alexandr Vondra ist, glaube ich, gerade eben nicht mehr da – ist, dass sie gegen das Falsche vorgeht. Denn das ETS bedeutet, dass wir Vorgaben machen zum Klimaschutz, aber dass jeder die günstigsten und besten Lösungen umsetzen kann. Und das ist die Voraussetzung dafür, dass Klimaschutz weltweit eingesetzt werden kann.

    PLENARY SITTING OF 2026-05-20 · READ THE VERBATIM REPORT

  5. Der Beitrag von grünem Stahl und erneuerbarem Kraftstoff ist auf 10 % gedeckelt. Das reicht nicht. Wir brauchen die besten Lösungen, die wir technologieneutral erschaffen. Und da müssen wir weiterkämpfen. Auch für die Parlamentszukunft, für die Parlamentsposition, für die Zukunft unserer Industrie und unserer Arbeitsplätze. 2-0475-0000

    PLENARY SITTING OF 2025-12-16 · READ THE VERBATIM REPORT

  6. Frau Präsidentin! Lieber Kommissar! Ich muss gestehen, gerade eben ärgere ich mich etwas. Die Union hat die vergangenen Tage über gefeiert, dass die Kommission beim Verbrennerverbot angeblich zurückrudert. Doch jetzt kommt ein Vorschlag, der sehr, sehr ernüchternd ist. Denn beim genaueren Hinsehen ist der angebliche Kurswechsel allenfalls eine minimale Korrektur. Wo monatelang von Technologieoffenheit die Rede war, bleibt am Ende jetzt ein Reduktionsziel von 90 %, gemessen am Auspuff. Das heißt, übrig bleiben für Technologieneutralität gerade mal 10 %. Die Kommission hält am Auspuff-Dogma fest, und CO2 aus Stromerzeugung oder Batterieproduktion fällt völlig unter den Tisch. Ich habe überhaupt gar nichts gegen batterieelektrische Autos. Ich habe aber etwas dagegen, wenn wir Äpfel mit Birnen vergleichen, liebe Kollegen.

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