← LEADERSHIP TERMINAL

EUROPEAN PARLIAMENT · SITTING

Matthias Ecke

Member of the European Parliament · S&D · DE

IN THEIR OWN WORDS

Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ein lokales Start-up zahlt seine Steuern dort, wo es wirtschaftlich tätig ist, aber ein globaler Konzern kann seine Gewinne oft dahin verlagern, wo es steuerlich am günstigsten ist. Das ist ein Ungleichgewicht, das wir natürlich mit dem 28. Regime nicht verstärken wollen.

PLENARY SITTING OF 2026-07-09 · READ THE VERBATIM REPORT

Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ein Thema ist beim letzten Europäischen Rat irgendwie erstaunlicherweise zu kurz gekommen – der zukünftige EU‑Haushalt. Dabei ist es doch das Thema, das die Grundlage bildet für alles, was wir hier an Programmen diskutieren.

PLENARY SITTING OF 2026-07-08 · READ THE VERBATIM REPORT

Dabei hat dieses Haus gute Vorschläge gemacht, wie wir aus dem Deadlock herausrauskommen, wie wir aus dieser Sackgasse der Verhandlungen herauskommen: Wir brauchen mehr und bessere Eigenmittel für den künftigen EU‑Haushalt, eine Digitalabgabe, eine Besteuerung von Kryptowährungen oder von Online‑Glücksspiel, das europaweit zunimmt.

PLENARY SITTING OF 2026-07-08 · READ THE VERBATIM REPORT

Herr Präsident! Ja, Propaganda und Autoritarismus, das ist ein teuflisches Gespann; das kennen wir gerade in Deutschland zur Genüge, und deswegen sind auch zehntausende Menschen am Wochenende in Thüringen auf die Straße gegangen, weil sie nicht dulden wollten, dass die AfD 100 Jahre nach dem Wiedergründungsparteitag der NSDAP gerade in Th…

PLENARY SITTING OF 2026-07-06 · READ THE VERBATIM REPORT

Wir haben zu Recht im AI Act gesagt: Hochrisiko‑KI‑Systeme, die Wahlen beeinflussen sollen, die müssen als solches gekennzeichnet werden, die müssen auch untersagt werden. Deswegen bitte ich die Kommission, dass sie sich das genau anguckt.

PLENARY SITTING OF 2026-07-06 · READ THE VERBATIM REPORT

Herr Präsident! Europa investiert nicht genug in seine Zukunft – jeder kann das sehen. Wir fallen zurück im Wettbewerb mit anderen Großmächten in der Welt. Und deswegen ist es wichtig, dass dieser Haushalt auch einen Schwerpunkt auf Zukunftstechnologien, auf gute Arbeit, auf Innovation setzt.

PLENARY SITTING OF 2026-04-28 · READ THE VERBATIM REPORT

The complete record

Every one of 42 lines we hold for Matthias Ecke, in date order, each linked to its source. Free to read, in full, without an account.

  1. Deswegen ist es auch gut, dass der Bericht fordert, den Übergang zu qualifizierten Mehrheitsentscheidungen in Teilen der internationalen Steuerpolitik zu prüfen, denn das ist genau die institutionelle Weiterentwicklung, die wir brauchen. 4-0146-0000

    PLENARY SITTING OF 2026-07-09 · READ THE VERBATIM REPORT

  2. Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ein lokales Start-up zahlt seine Steuern dort, wo es wirtschaftlich tätig ist, aber ein globaler Konzern kann seine Gewinne oft dahin verlagern, wo es steuerlich am günstigsten ist. Das ist ein Ungleichgewicht, das wir natürlich mit dem 28. Regime nicht verstärken wollen. Deswegen ist unsere Haltung klar: Ja, zum 28. Regime für mehr Wettbewerbsfähigkeit, um den Binnenmarkt zu vertiefen und unsere innovativen Unternehmen hier in Europa zu halten und zu stärken, aber nein zum Steuerdumping durch die Hintertür. Wir wollen keine neuen Schlupflöcher, keine Umgehung verbindlicher Schutzstandards und keine Aushöhlung unserer Steuerbasis. Wir wollen Harmonisierung, eine einheitliche Steuerbemessungsgrundlage und auch wirksamere Maßnahmen gegen Steuervermeidung.

    PLENARY SITTING OF 2026-07-09 · READ THE VERBATIM REPORT

  3. Dabei hat dieses Haus gute Vorschläge gemacht, wie wir aus dem Deadlock herausrauskommen, wie wir aus dieser Sackgasse der Verhandlungen herauskommen: Wir brauchen mehr und bessere Eigenmittel für den künftigen EU‑Haushalt, eine Digitalabgabe, eine Besteuerung von Kryptowährungen oder von Online‑Glücksspiel, das europaweit zunimmt. Das sind gute Vorschläge, und ich erwarte von den Mitgliedstaaten, dass sie sich endlich zusammenreißen und diese Sachen für den künftigen Haushalt genau prüfen. 3-0032-0000

    PLENARY SITTING OF 2026-07-08 · READ THE VERBATIM REPORT

  4. Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ein Thema ist beim letzten Europäischen Rat irgendwie erstaunlicherweise zu kurz gekommen – der zukünftige EU‑Haushalt. Dabei ist es doch das Thema, das die Grundlage bildet für alles, was wir hier an Programmen diskutieren. Die Verhandlungen für den Haushalt ab 2028 laufen, und gleichzeitig stehen viele nationale Budgets unter Druck; das müssen wir natürlich anerkennen, und das tun wir auch. Deswegen hätte ich mir mehr Ambitionen von den Mitgliedstaaten erwartet, denn wenn es ernst wird, dann schauen alle nach Brüssel. Aber wenn es darum geht, den gemeinsamen Haushalt zu finanzieren, dann wird es plötzlich ganz still.

    PLENARY SITTING OF 2026-07-08 · READ THE VERBATIM REPORT

  5. Wir haben zu Recht im AI Act gesagt: Hochrisiko‑KI‑Systeme, die Wahlen beeinflussen sollen, die müssen als solches gekennzeichnet werden, die müssen auch untersagt werden. Deswegen bitte ich die Kommission, dass sie sich das genau anguckt. Ich appelliere an uns, dass wir unsere eigenen Regeln zum Schutz vor KI‑Propaganda nicht noch weiter in die Zukunft schieben, denn das macht den Menschen zu Recht auch Sorge. 1-0177-0000

    PLENARY SITTING OF 2026-07-06 · READ THE VERBATIM REPORT

  6. Herr Präsident! Ja, Propaganda und Autoritarismus, das ist ein teuflisches Gespann; das kennen wir gerade in Deutschland zur Genüge, und deswegen sind auch zehntausende Menschen am Wochenende in Thüringen auf die Straße gegangen, weil sie nicht dulden wollten, dass die AfD 100 Jahre nach dem Wiedergründungsparteitag der NSDAP gerade in Thüringen einen Parteitag abhält und unsere Demokratie angreift. Aber Propaganda, wissen wir auch, das ist etwas, was man technologisch voranbringen kann, und deswegen waren viele Menschen so erschüttert und entsetzt, als sie von Recherchen hörten, dass die AfD jetzt ein KI‑System nutzt, ein KI‑System, in dem Nachrichten nach Empörungspotenzial bewertet werden und da ein Post für Social Media erstellt wird – automatisiert. Das ist Propaganda auf Knopfdruck.

    PLENARY SITTING OF 2026-07-06 · READ THE VERBATIM REPORT

  7. Es kann ja nicht sein, dass die Regionen und die Landwirte dafür bluten müssen, dass wir uns nicht trauen, Finanzspekulanten und große Tech-Unternehmen endlich fair zu besteuern in Europa. Deswegen ist dieser Vorschlag des Parlaments ein klares Zeichen: Wir stehen an der Seite der Bürgerinnen und Bürger Europas. Für die Zukunft, für die Region, für unser Europa. 2-0107-0000

    PLENARY SITTING OF 2026-04-28 · READ THE VERBATIM REPORT

  8. Herr Präsident! Europa investiert nicht genug in seine Zukunft – jeder kann das sehen. Wir fallen zurück im Wettbewerb mit anderen Großmächten in der Welt. Und deswegen ist es wichtig, dass dieser Haushalt auch einen Schwerpunkt auf Zukunftstechnologien, auf gute Arbeit, auf Innovation setzt. Aber die Mitgliedsstaaten der EU haben der EU immer mehr Aufgaben übertragen, und die finanziellen Mittel haben einfach nicht mitgehalten. Und wenn jetzt einige Regierungschefs sagen, es passe nicht mehr in die Landschaft, dass die EU einen stärkeren Haushalt hat, dann haben sie was missverstanden. Wir müssen endlich unsere Versprechen erfüllen. Das Versprechen des Corona-Wiederaufbaufonds Next-Generation-EU war, dass die Schulden dafür aus neuen Eigenmitteln zurückgezahlt werden – dafür ist jetzt die Zeit.

    PLENARY SITTING OF 2026-04-28 · READ THE VERBATIM REPORT

  9. Aber ich erwarte natürlich auch von der deutschen Bundesregierung, dass sie weiter an dem Fall dranbleibt. Bundesaußenminister Wadephul muss jetzt die bisher ergebnislosen Gespräche mit der neuen ungarischen Regierung wieder aufnehmen. Und die deutsche Bundesregierung muss den Teil dazu beitragen, dass die rechtswidrige Auslieferung von Maja T. zurückgenommen wird. Rechtsstaatlichkeit ist kein abstraktes Prinzip. Sie entscheidet sich in solchen Fällen ganz konkret. Und darauf werden wir hier im Europäischen Parlament auch achten. 1-0259-0000

    PLENARY SITTING OF 2026-04-27 · READ THE VERBATIM REPORT

  10. Frau Präsidentin! Der politische Wandel in Ungarn weckt Hoffnung, doch er wird sich an konkreten Taten messen lassen. Denn Rechtsstaatlichkeit darf nicht nur ein Wahlkampfslogan sein, er muss auch in der Praxis gelten. Der Fall Maja T. ist dafür ein sehr konkreter Test. Die Auslieferung nach Ungarn war rechtswidrig – das hat auch das Bundesverfassungsgericht festgestellt –, und diese Auslieferung muss korrigiert werden. Ein fairer Prozess war unter der Orbán-Regierung, unter der antieuropäischen Fidesz-Regierung und der ihr hörigen Justiz natürlich nicht möglich. Den schweren Tatvorwurf, der im Raum steht, muss ein rechtsstaatliches Verfahren klären, und die ungarische Regierung ist angehalten, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Justiz unabhängig agiert.

    PLENARY SITTING OF 2026-04-27 · READ THE VERBATIM REPORT

  11. Es ist gut, dass Sie da auch eine Verordnung vorlegen, denn der Telekommunikationssektor braucht wirklich Investitionssicherheit. Die Unternehmen müssen wissen, woran sie sind, und der Umstieg auf schnelle Netze muss Tempo bekommen, denn wir sind bei 5G hintendran – wir können uns das nicht länger leisten. Aber ich würde schon noch auf drei Dinge achten. Erstens: Die Netzneutralität muss gewahrt werden. Das offene Internet ist keine Verhandlungssache. Zweitens: Das Gesetz darf nicht zu Marktkonzentration, höheren Preisen, Nachteilen für Verbraucher führen. Und Drittens: Eine starke europäische Regulierungsbehörde wie BEREC muss auch unabhängig bleiben. In diesem Sinne freue ich mich auf die Verhandlungen und hoffe, dass wir etwas Gutes hinkriegen für Europa. 3-0279-0000

    PLENARY SITTING OF 2026-01-21 · READ THE VERBATIM REPORT

  12. Frau Präsidentin, Frau Exekutiv-Vizepräsidentin Virkkunen, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ja, wir stehen ja jetzt eigentlich jeden Morgen auf und schauen erst einmal auf unsere Handys, was Trump wieder angestellt hat. Und da können wir eigentlich froh sein, wenn wir da überhaupt noch etwas sehen, denn wenn nämlich unsere kritische Infrastruktur, die digitale Infrastruktur, ausfällt, dann haben wir nicht einmal mehr diesen Zugang. Deswegen ist es wichtig, dass dieser Entwurf – und auch der Cybersecurity Act von gestern – endlich die digitale Infrastruktur als das anerkennt, was sie ist, nämlich europäische kritische Infrastruktur, die man auch gemeinsam auf Resilienz prüfen muss. Ich muss zugeben, Frau Virkkunen, der Entwurf ist ambitioniert.

    PLENARY SITTING OF 2026-01-21 · READ THE VERBATIM REPORT

  13. Also, das, was heute vorgelegt wurde, sollte zu einem guten Ergebnis führen, zu einem guten Ergebnis hier in der Mitte dieses Parlaments, zu einer gemeinsamen, pragmatischen Lösung, die der Autoindustrie Luft verschafft, aber Luft, um sich in Richtung Zukunft zu orientieren. Die Zukunft ist elektrisch. Wir müssen die Nachfrage stärken. Wir müssen die Ladeinfrastruktur verbessern. Und wir brauchen gute Jobs hier in der Autoindustrie in Europa. 2-0469-0000

    PLENARY SITTING OF 2025-12-16 · READ THE VERBATIM REPORT

  14. Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Was die Europäische Kommission heute vorgelegt hat, ist, glaube ich, ein ausgewogenes Paket. Natürlich haben die Flottengrenzwerte – wie wir sie bisher kannten – eine klare Richtlinie gegeben, und jetzt wird das durch Flexibilität ersetzt. Diese Flexibilität kann sinnvoll sein, aber wir sind aktuell in einer schwierigen Situation für unsere europäische Autoindustrie. Es muss darum gehen, Beschäftigung zu sichern. Es muss darum gehen, die Standorte zu sichern. Aber es muss darum gehen, sie langfristig zu sichern. Und deswegen bin ich ein bisschen enttäuscht, dass der battery booster heute noch nicht kommt, denn langfristig liegt der höchste Wertschöpfungsanteil in der E-Mobilität, die die Zukunft unserer Autoindustrie ist, eben in der Batterie.

    PLENARY SITTING OF 2025-12-16 · READ THE VERBATIM REPORT

  15. Wir brauchen endlich eine Billionärssteuer, eine Steuer auf Superreiche. Und das ist keine der alten Vermögenssteuern, die in Europa nicht so richtig funktioniert haben, sondern wir brauchen einen extrem hohen Freibetrag, 100 Millionen und mehr, eine breite Basis, keine Ausnahmen. Und eine Minimumbesteuerung, bei der das, was schon versteuert wurde, abgezogen werden kann. Europa muss endlich handeln, damit nicht eine kleine Gruppe von Überreichen die Hälfte des Vermögens akkumuliert. 1-0263-0000

    PLENARY SITTING OF 2025-12-15 · READ THE VERBATIM REPORT

  16. Herr Präsident! Görlitz kontrolliert die Hälfte der Welt. Das klingt ein bisschen komisch, ähnlich wie Cremona oder Porvoo oder Cheb oder Ávila, Klein- und Mittelstädte. Aber das ist genau die Größe, wenn es eine Stadt wäre, der Gruppe, die die Hälfte der Welt kontrolliert. Eine kleine Gruppe von Superreichen hält die Hälfte des globalen Vermögens. Das hat der jüngste World Inequality Report wieder gezeigt. Und es ist ja nicht nur so, dass das ein Problem für die Verteilungsgerechtigkeit ist. Es ist auch eine Herausforderung für die wirtschaftliche Stabilität und mittlerweile auch unsere demokratische Verfasstheit, wenn wir sehen, wie Milliardäre und Billionäre Einfluss nehmen auf unsere Gesetzgebung. Das ist kein Naturgesetz und das ist auch kein Zufall, sondern das Produkt politischer Entscheidungen. Wir müssen in Europa handeln.

    PLENARY SITTING OF 2025-12-15 · READ THE VERBATIM REPORT

  17. Denn diese Märkte für Rohstoffe sind extrem konzentriert: Sie verbinden Technologie, wirtschaftliche Macht und strategische Interessen auf engstem Raum. Hier geht es letztlich um die Grundlage der Souveränität in unserer Weltordnung, und wir können es uns nicht leisten, das zu versäumen. Deswegen müssen wir jetzt unsere ehrgeizigen Initiativen anschieben: Critical Raw Materials Act, endlich der zweite Call. Da muss es schneller vorangehen mit den neuen Projekten. Wir brauchen Partnerschaften mit rohstoffreichen Regionen. Herr Kommissar, ich erwarte auch von der Kommission, dass Sie jetzt einen wirklich anspruchsvollen Circular Economy Act vorlegen, damit wir in dieser Angelegenheit vorankommen. 2-0244-0000

    PLENARY SITTING OF 2025-11-25 · READ THE VERBATIM REPORT

  18. Frau Präsidentin, Frau Ministerin, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! In Freiberg in Sachsen stellt das Unternehmen Freiberger Compound Materials Wafer her, und dazu benötigt es Gallium. Aber bei Gallium sind wir fast vollständig von Importen aus China abhängig. Beschränkt China die Ausfuhren – und das ist passiert –, dann folgen Knappheit und steigende Preise. Und das ist nur ein Beispiel aus der Mitte Europas. China hat keinerlei Skrupel davor, unsere Abhängigkeiten bei kritischen Rohstoffen als Waffe einzusetzen. Wer Rohstoffe kontrolliert, hat Macht über die globalen Lieferketten. Das ist eine ganz zentrale Frage von Souveränität. Wir müssen hier ansetzen und unsere Abhängigkeiten schrittweise abbauen.

    PLENARY SITTING OF 2025-11-25 · READ THE VERBATIM REPORT

  19. Der Höhepunkt dieses tollen Symposiums, an dem sich die Herren beteiligt haben, war dann ein Treffen mit dem Propagandisten und Ex-Präsidenten Dmitri Medwedew. Wir erinnern uns: Das ist derselbe Mann, der unseren Bürgern in Deutschland, in Europa, mit Atomkrieg droht. Das, meine Damen und Herren, ist kein Skiausflug der AfD nach Sotschi. Das ist Verrat, Verrat am Land, Verrat an den Menschen, am Frieden und an der Freiheit. 1-0254-0000

    PLENARY SITTING OF 2025-11-24 · READ THE VERBATIM REPORT

  20. Frau Präsidentin! Wo die Liebe hinfällt, da wächst kein Gras mehr, aber die Schwärmerei der AfD für den Kriegsverbrecher Putin stellt schon alles in den Schatten, was man selbst von kreischenden Teenies kennt. Letzte Woche traten AfD-Politiker – auch aus diesem Haus – eine Pilgerreise nach Sotschi an, um sich dort mit führenden Vertretern des russischen Gewaltapparats zu amüsieren. Da waren die üblichen Verdächtigen dabei, wie zum Beispiel der Sachsen-AfD-Chef Jörg Urban, der selbst für die Verhältnisse der ergebenen Putintreuen doch ein relativ großer Fan des russischen Kriegsfürsten ist, aber auch hier Kollegen aus dem Europäischen Parlament, wie Herr Neuhoff. Und die haben tatsächlich gesagt, dass das Stiefellecken mit Putins Schergen eine Kommunikation auf Augenhöhe gewesen sei. Aha!

    PLENARY SITTING OF 2025-11-24 · READ THE VERBATIM REPORT

  21. Wir müssen jetzt auch über andere Dinge reden: die Stärkung der Nachfrage durch Steueranreize, durch Social Leasing, günstigeren Ladestrom, bessere Ausstattung mit Ladesäulen usw. Aber sind wir doch mal ehrlich: Was sind die Alternativen? Natürlich kann man die Dekarbonisierung, wie einige das hier wollen, über das EHS machen, dass die Preise immer höher werden. Aber das ist doch zynisch. Das heißt, dass die oberen Zehntausend sich noch Autofahren leisten können und die anderen nicht. Natürlich können wir auch wie Sie einfach den Klimaschutz leugnen, aus lauter Liebe zu den Petro‑Autokraten vielleicht oder aus Ignoranz. Aber das ist verrückt. Deswegen zurück zur Vernunft. Lassen Sie uns der Industrie helfen. 3-0242-0000

    PLENARY SITTING OF 2025-10-08 · READ THE VERBATIM REPORT

  22. Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich kenne keine bessere Technik als das Elektroauto. Auch unabhängig vom Klimaschutz ist das Elektroauto einfach die bessere Technologie. Statt die Vorzüge des Elektroautos zu betonen, gibt es immer die Diskussion über den Erhalt des Verbrenners. Das ist kontraproduktiv und verunsichert die Kunden. Das ist jetzt kein Zitat von mir, das ist ein Zitat des Chefs von Audi. Vielleicht hören Sie dem ja mal zu. Ich sage Ihnen mal, was ich will: Ich will, dass europäische Autobauer auf dem Weltmarkt mithalten können, dass wir eine Zukunft, eine sichere Zukunft für unsere Standorte und langfristig sichere Jobs haben. Dafür braucht es eine global wettbewerbsfähige Elektromobilität, und die Flottengesetzgebung gibt dafür einen Rahmen hin zur Klimaneutralität.

    PLENARY SITTING OF 2025-10-08 · READ THE VERBATIM REPORT

  23. Da haben wir so eine Lücke, wo man sieht: Okay, die könnten wir schließen, da liegt noch Potenzial. Stellen wir uns doch mal ein Europa vor, in dem nicht nur Waren und Dienstleistungen grenzüberschreitend fließen, sondern auch Kapital und Innovationen, in dem ein Start-up aus Leipzig genauso gut an Kapital kommt wie eins aus New York. Dazu müssen wir aber, glaube ich, ein bisschen mehr unternehmen. Wir brauchen politischen Mut, diese Barrieren einzureißen – bei Abwicklung, bei Aufsicht, bei steuerlichen Unterschieden, wenn ich an die Kapitalmarktunion denke. Wir brauchen da auch Mitgliedstaaten, die wirklich mittun bei der Harmonisierung, die nicht Stöckchen in die Räder der Harmonisierung stecken wollen, sondern die einen gemeinsamen tiefen Binnenmarkt wollen. Wir im Europäischen Parlament sind dazu bereit. 2-0046-0000

    PLENARY SITTING OF 2025-10-07 · READ THE VERBATIM REPORT

  24. Frau Präsidentin, Herr Vizepräsident Séjourné! Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Wir zerbrechen uns gerade den Kopf – durchaus zu Recht – über Europas Außenhandelsbeziehungen, aber unseren eigenen Binnenmarkt haben wir immer noch nicht so richtig entwickelt. Versuchen wir da einfach mal, ein Paket zu bestellen in einem anderen Mitgliedstaat, dann gibt es da höhere Versandkosten, längere Lieferzeiten, und oft gibt es noch nicht mal ein Angebot. Nicht mal im Online-Versandhandel sind wir wirklich ein Binnenmarkt. Dabei ist der Binnenmarkt doch unser größter Schatz, unser Schlüssel zu Wachstum, zu Jobs, zu Innovation und Wohlstand. Heute gehen rund 60 Prozent der Exporte unserer Mitgliedstaaten in andere EU-Länder, in den US-Bundesstaaten sind es über 80.

    PLENARY SITTING OF 2025-10-07 · READ THE VERBATIM REPORT

  25. Und dass wir heute überhaupt über die Digitalsteuern der EU sprechen müssen, liegt ja daran, dass Donald Trump und die US-Administration das OECD-Abkommen boykottieren. Klar, eine globale Lösung wäre viel besser gegen diese Art der Gewinnverschiebung, aber wir dürfen uns in der EU auch nicht von Trump abhängig machen; wir müssen auch selber agieren. Und deswegen ist es richtig, dass wir sagen: Ja, wir müssen einen eigenen Vorschlag vorlegen, wenn es nicht weitergeht mit der OECD. Und nein, wir lassen uns das nicht von Donald Trump und den Tech-Oligarchen, die aufs Engste zusammenarbeiten, verbieten. Deswegen: Europäische Steuern werden hier in Europa entschieden, und wir wollen, dass digitale Plattformen endlich ihren fairen Anteil beitragen. 3-0531-0000

    PLENARY SITTING OF 2025-09-10 · READ THE VERBATIM REPORT

  26. Herr Präsident! Unser Steuersystem funktioniert nicht mehr. Früher galt: Je erfolgreicher ein Unternehmen, desto mehr Steuern zahlt es. Aber heute entziehen sich gerade die erfolgreichsten ihrer Verantwortung. 2021 war der Tiefpunkt: Amazon, damals das zweitgrößte Unternehmen der Welt, bekam in der EU-Geld zurück, statt Steuern zu zahlen. Das versteht niemand mehr. Die effektive Besteuerung digitaler Plattformen in Europa liegt heute bei unter 10 Prozent, bei klassischen Unternehmen bei rund 20 Prozent; vor 30 Jahren haben die größten Konzerne noch etwa 30 Prozent Steuern gezahlt. Das ist nichts anderes als ein Schlag ins Gesicht der Menschen hier in Europa. Wenn Amazon, Google, Meta kaum Steuern zahlen, dann verlieren wir alle.

    PLENARY SITTING OF 2025-09-10 · READ THE VERBATIM REPORT

  27. Und was kann ich denen sagen: „Toll, was ihr gemacht habt, aber es wird gestrichen!“? Die EU-Förderpolitik war immer das sichtbarste Zeichen Europas: Wir lassen euch nicht allein beim Weg in die Klimaneutralität, beim Zusammenwachsen der Regionen, bei einer Wirtschaftsentwicklung, die überall ankommt. Und jetzt scheint dieses Versprechen gebrochen. Wir sind weiterhin für eine Kohäsionspolitik, die die Regionen in den Mittelpunkt stellt. Wir sind gegen eine Zentralisierung mit den Hauptstädten. Wir wollen Wohlstand in allen Teilen Europas. 2-0339-0000

    PLENARY SITTING OF 2025-09-09 · READ THE VERBATIM REPORT

  28. Frau Präsidentin, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Morgen verabschieden wir drei Initiativberichte über die Zukunft der Kohäsionspolitik, und ich muss ehrlich sagen: Vielleicht hätten wir uns die ganze Arbeit sparen können, vielleicht war sie umsonst. Was nützt denn ein Vorschlag für eine simplifizierte Förderung, wenn die Kommission plant, die Regionalpolitik, wie wir sie kennen, ab 2028 quasi abzuschaffen? Was bringt denn ein Mechanismus für einen gerechten Übergang, wenn wir den einzigen Fonds für diesen Strukturwandel, der genau dafür da ist – den JTF –, im nächsten EU-Haushalt nicht wiederfinden? Ich hatte gerade in meiner Region eine große Konferenz zum JTF mit dem Grußwort von Ihnen, Herr Fitto, wo Sie begeisternde Projekte vorgestellt haben: KMU, Transfer, Forschung.

    PLENARY SITTING OF 2025-09-09 · READ THE VERBATIM REPORT

  29. Die Angst vor einem autoritären Netz ist berechtigt, und deswegen müssen wir auch über Diskussionen wie SeeZam ganz ernsthaft sprechen; das Internet Governance Forum kommt da nämlich ins Spiel bei der Frage. Es gibt unterschiedliche Perspektiven, unterschiedliche Zugänge; es ist ein Austausch, wo man diese Dinge miteinander vereinbaren kann. Deswegen sollte das Mandat verlängert werden, auch entfristet werden. Das Europäische Parlament sollte eine lebendige Rolle in diesen Diskussionen führen, und wir können unsere europäischen Werte einbringen: Datenschutz, Netzneutralität, Zugang für alle und ein globales, frei zugängliches öffentliches Gut. 1-0198-0000

    PLENARY SITTING OF 2025-09-08 · READ THE VERBATIM REPORT

  30. Herr Präsident, Frau Vizepräsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Das freie Internet steht unter Druck, und in vielen Ländern ist es Kontrolle, Zensur und Überwachung durch Autokraten ausgesetzt. Aber auch hier in Europa erleben wir zum Beispiel, dass durch Donald Trumps Drohungen gegen die EU unsere souveräne Digitalgesetzgebung infrage gestellt wird. Wir müssen das Internet in Europa weltweit demokratisch und rechtsstaatlich regulieren; nur so können wir es auch vor der Zerstörung schützen, und zwar einerseits vor der Kontrolle durch autoritäre Staaten und Regierungen und andererseits – durch die Monopolisierung – vor dem Zugriff von oligopolistischen Big-Tech-Akteuren. Aber die Zensurgefahr, die ist real.

    PLENARY SITTING OF 2025-09-08 · READ THE VERBATIM REPORT

  31. Wir müssen stärker vorgehen gegen Billigkonkurrenz, gegen das Überangebot, gerade aus China. Da muss die Kommission alle handelspolitischen Maßnahmen nutzen. Und wir brauchen auch einen EU-Haushalt, der unsere strategischen Industrien wirklich fördert und unterstützt. Da muss der neue Wettbewerbsfähigkeits-Fonds auch präzise mit Blick auf diese Industrien liefern. Wir sind kein Öl-Staat – die Zukunft Europas liegt in den Erneuerbaren. Lassen Sie nicht zu, dass wir unsere Produktion hier verlieren. 2-0251-0000

    PLENARY SITTING OF 2025-07-08 · READ THE VERBATIM REPORT

  32. Herr Präsident, Herr Kommissar! Als kleines Kind habe ich einmal erlebt, wie ein Drache nicht in die Luft abheben wollte, und dann gab es erst einen kräftigen Windstoß und dann ging er hoch und blieb auch oben. Das ist dieser Stoß, dieser Windstoß, den wir jetzt auch für unsere Clean-Tech-Industrie brauchen. Wir haben die Köpfe, wir haben die Vision, wir haben die Technologie – aber es fehlt auch noch viel. Mit dem Net‑Zero Industry Act haben wir jetzt die Verfahren vereinfacht, haben wir einen Push gegeben. Wir haben einen neuen Beihilferahmen geschaffen, mit dem man diese strategischen Industrien endlich auch wettbewerbsneutral fördern kann. Aber trotzdem geht Produktion verloren. Ich sehe es bei mir in Sachsen, ein ganz starker Solarstandort, der in den letzten Jahren abgeschmiert ist, obwohl die Branche eingentlich insgesamt wächst.

    PLENARY SITTING OF 2025-07-08 · READ THE VERBATIM REPORT

  33. Die kann nicht einfach sagen, sie ist unzuständig. Sie ist Hüterin der Verträge und wenn irgendwo systematisch Rechtsstaatsmaßstäbe verletzt werden, muss sie einschreiten. Maja T. muss zurück nach Deutschland. Sie wird sich dort einem rechtsstaatlichen Verfahren stellen, und dieses Verfahren wird auch die durchaus schwerwiegenden Vorwürfe klären, die gegen sie erhoben werden. Es geht hier nicht um Straflosigkeit, es geht um Gerechtigkeit, aber davon sind wir im Moment weit entfernt. 1-0206-0000

    PLENARY SITTING OF 2025-07-07 · READ THE VERBATIM REPORT

  34. Frau Präsidentin! Holt Maja zurück! Das fordern über 100 000 Menschen in einer Petition. Sie verlangen ein faires Verfahren für Maja T., eine nicht binäre Person, die in Ungarn inhaftiert ist. Maja T. wird seit zehn Monaten in Untersuchungshaft gehalten, unter Isolation und unwürdigen Bedingungen. Aus Protest befindet sie sich im Hungerstreik und die Situation ist wirklich ernst und wird immer schlechter. Maja T. wurde aus Deutschland überstellt, obwohl Ungarn kein faires Verfahren garantiert, schon gar nicht für queere Menschen, gegen die die ungarische Regierung fortgesetzt hetzt. Diese Überstellung war rechtswidrig, und das hat auch das Bundesverfassungsgericht festgestellt. Die deutsche Bundesregierung und die ungarische Regierung müssen diesen Fehler korrigieren. Aber auch die EU‑Kommission muss handeln.

    PLENARY SITTING OF 2025-07-07 · READ THE VERBATIM REPORT

  35. I expect the European Commission to take a strong stance, proposing public procurement rules to prioritise those suppliers that align with our European values. We need substantial private and public investments in data centres, networks, chips, cloud services and software, and we also need a capital markets union providing the financial backbone for Europe's digital future. The global tech race is ours to win, but only if we stay true to our values and ambition. 3-0206-0000

    PLENARY SITTING OF 2025-05-07 · READ THE VERBATIM REPORT

  36. Mr President, colleagues, winning the global tech race is not just about speed; it is about direction. Technology needs a purpose – it is not a purpose in itself. We must be competitive, yes, but we must also define where we are heading. Europe's path should not be a simple replication of the hyperscaler tech giant model, relying on proprietary software and monopolistic structures. Instead, we must embrace open source, federated and decentralised approaches that ensure healthy competition and innovation. Our digital transformation must be built on a solid foundation of human rights, privacy and data protection. This is why I support the vision of a EuroStack, a European technology stack that secures our sovereignty and strengthens our position in the global tech race.

    PLENARY SITTING OF 2025-05-07 · READ THE VERBATIM REPORT

  37. Im Moment ist die E-Mobilität noch etwas teurer in der gesamten Lebensspanne als ein Verbrenner – das wird sich ändern, sobald auch mit dem ETS die Preise für fossile Brennstoffe hochgehen. Aber bis dahin braucht es noch Nachfrageimpulse, und das fehlt mir ein bisschen in dem Plan der Kommission. Wir brauchen social leasing, wir brauchen Prämien, wir brauchen Support für die europäische Autoindustrie. 3-0114-0000

    PLENARY SITTING OF 2025-03-12 · READ THE VERBATIM REPORT

  38. Frau Präsidentin! Ja, die Automobilindustrie ist eine extrem wichtige Industrie in Europa – ein Rückgrat für Wertschöpfung, für Innovation und Beschäftigung. Und ja, aktuell ist sie in der Krise – es ist richtig, das anzuerkennen. Und deswegen ist es auch gut, dass die Kommission handelt mit diesem Aktionsplan. Aber sie ist doch nicht in der Krise wegen dem Green Deal. Sie ist in der Krise, weil sie zentrale Innovation in der Branche verschlafen hat in vielen Bereichen, und deswegen ist es jetzt wichtig, regulatorische Stabilität zu wahren. 2035 muss erhalten bleiben: der Ausstieg für den fossilen Verbrenner. Und gleichzeitig hat die Kommission mit dem pragmatischen Weg für die Strafzahlungen jetzt den richtigen Weg beschritten. Aber wir brauchen noch mehr; wir brauchen Nachfrageimpulse.

    PLENARY SITTING OF 2025-03-12 · READ THE VERBATIM REPORT

  39. Herr Präsident, Frau Vizepräsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen – das gehört aufs Engste zusammen. Dieser Bericht erinnert ja auch die Kommission daran, dass sie eine Investitionskommission sein will. Und das ist auch nötig, weil es muss dieser Kommission gelingen, die Investitionslücke in Europa zu schließen. Das hat natürlich mit Verteidigung zu tun, und deswegen ist es ja auch richtig, die Ausweichklausel zu nutzen. Aber es geht auch um zivile Investitionen. Es geht um Krankenhäuser, es geht um Schulen, es geht um Wohnungen. Diese völlig kaputten Wohnungsmärkte in Europa sind doch aufs Engste verbunden mit den makroökonomischen Ungleichgewichten, die wir auch haben.

    PLENARY SITTING OF 2025-03-12 · READ THE VERBATIM REPORT

  40. Wir erwarten, dass die EZB ihrer Verantwortung für Europas wirtschaftliche Entwicklung auch dabei gerecht wird. 1-0073-0000

    PLENARY SITTING OF 2025-02-10 · READ THE VERBATIM REPORT

  41. Die von Olaf Scholz geführte deutsche Bundesregierung zum Beispiel hat das erkannt und hat mehr gegen steigende Preise unternommen als alle anderen Regierungen in der EU – mit Energiepreisbremsen, Entlastungspaketen und einem günstigen Deutschlandticket. Das war klug und richtig. Als Sozialdemokraten sagen wir auch deutlich: Preisstabilität ist wichtig, aber reicht allein nicht aus. Die EZB muss auch zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der EU beitragen. Umso mehr freue ich mich, dass unsere diesbezüglichen Forderungen jetzt Gehör gefunden haben und der Bericht entsprechend angepasst wurde, was den Bereich secondary mandate angeht. Mit Trumps Politik der Willkür-Zölle drohen uns nun allerdings neue Preissteigerungen und Krisen.

    PLENARY SITTING OF 2025-02-10 · READ THE VERBATIM REPORT

  42. Herr Präsident! Frau Präsidentin Lagarde! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Inflationsraten im Euro-Währungsgebiet sind gesunken, von einem Rekordhoch von 10,6 % auf nun nahe 2 %. Das ist erst einmal ein wichtiges Signal der Stabilität in Europa und eine gute Nachricht für Millionen von Menschen. Denn gerade wer ein kleines oder mittleres Einkommen hat, der musste unter der Kostenexplosion der letzten Jahre besonders leiden. Inflation ist nicht nur eine ökonomische Frage, sondern auch eine soziale Frage. Und deswegen ist es richtig, den Kampf gegen die Inflation nicht allein der EZB zu überlassen.

    PLENARY SITTING OF 2025-02-10 · READ THE VERBATIM REPORT