Sophia Kircher
Member of the European Parliament · PPE · AT
“Herr Präsident, geschätzte Frau Exekutiv-Vizepräsidentin der Kommission, liebe Kolleginnen und Kollegen! KI und Quantencomputing entscheiden darüber, ob wir wirtschaftlich erfolgreich sind. Cybersicherheit entscheidet darüber, ob wir in Zukunft überhaupt noch handlungsfähig sind.”
“Denn wer die Schlüsseltechnologien entwickelt, sichert Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und setzt auch die Spielregeln für unsere Zukunft. Und Cyberkompetenzen müssen auch in unsere Klassenzimmer.”
“Frau Präsidentin, geschätzter Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Die EU hat eines der sichersten Warnsysteme der Welt. Die Wahrheit ist allerdings: In den letzten Jahren gab es tragische Zugunglücke mit vielen Opfern. Unsere Gedanken sind heute bei ihnen und ihren Angehörigen. Aber Gedenken alleine reicht nicht aus.”
“Denn oft sind es die kleinen Warnsignale, die großen Unfällen vorausgehen, und wer diese erkennt und teilt, verhindert Katastrophen. Züge überqueren tagtäglich Grenzen. Unsere Sicherheitsstandards sollten dies auch tun, denn mehr Europa auf der Schiene garantiert uns auch mehr Sicherheit. 4-0100-0000”
“Herr Präsident, Herr Kommissar, geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Heute am Safer Internet Day wird eines besonders deutlich: Die digitale Revolution bietet uns zahlreiche Chancen, aber auch Risiken. Ohne klare Regeln und Schutz wird sie zur Belastung, vor allem für Kinder und Jugendliche.”
“Wer online gemobbt wird, kann sich kaum wehren. Cybermobbing darf niemals folgenlos bleiben, weder für die Täter noch für die Plattformen. Wer hetzt, beleidigt und mobbt, muss die Konsequenzen spüren. Ich begrüße die Maßnahmen der Kommission, aber für mich bleibt eines ganz zentral: Anonymität darf kein Schutzschild für Täter sein.”
The complete record
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“Denn wer die Schlüsseltechnologien entwickelt, sichert Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und setzt auch die Spielregeln für unsere Zukunft. Und Cyberkompetenzen müssen auch in unsere Klassenzimmer. Sie müssen dort so selbstverständlich unterrichtet werden wie Lesen, Rechnen und Schreiben, denn die wichtigste Firewall sitzt vor den Bildschirmen. Die Botschaft ist klar: Digitale Souveränität und Sicherheit sind keine technische Frage; sie sind die Grundlage unserer Wettbewerbsfähigkeit, unserer Sicherheit und unserer Freiheit. 2-0348-0000”
“Herr Präsident, geschätzte Frau Exekutiv-Vizepräsidentin der Kommission, liebe Kolleginnen und Kollegen! KI und Quantencomputing entscheiden darüber, ob wir wirtschaftlich erfolgreich sind. Cybersicherheit entscheidet darüber, ob wir in Zukunft überhaupt noch handlungsfähig sind. Deshalb müssen wir dringend die Weichen für die Zukunft stellen. Es ist positiv, dass die Kommission nun diesen Aktionsplan vorgestellt hat, allerdings geht es jetzt um die Umsetzung. Und eines ist klar: Unsere KMU brauchen mehr digitale Sicherheit, schnelle Hilfe im Ernstfall und vor allem keine neuen Bürokratielasten. Europa muss digital, souverän und wettbewerbsfähig werden – mit europäischen Cloudlösungen, einer eigenen digitalen Infrastruktur und Exzellenz beim Quantencomputing.”
“Denn oft sind es die kleinen Warnsignale, die großen Unfällen vorausgehen, und wer diese erkennt und teilt, verhindert Katastrophen. Züge überqueren tagtäglich Grenzen. Unsere Sicherheitsstandards sollten dies auch tun, denn mehr Europa auf der Schiene garantiert uns auch mehr Sicherheit. 4-0100-0000”
“Frau Präsidentin, geschätzter Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Die EU hat eines der sichersten Warnsysteme der Welt. Die Wahrheit ist allerdings: In den letzten Jahren gab es tragische Zugunglücke mit vielen Opfern. Unsere Gedanken sind heute bei ihnen und ihren Angehörigen. Aber Gedenken alleine reicht nicht aus. Wenn ein Zugunglück passiert, braucht es lückenlose Aufklärung der Ursachen, und aus den Fehlern muss gelernt werden, um zukünftige Tragödien verhindern zu können. In der Luftfahrt ist es längst selbstverständlich, dass jeder Zwischenfall europaweit ausgewertet wird. Bei der Bahn ist das aktuell noch nicht der Fall. Daher braucht es endlich ein gemeinsames europäisches Meldesystem für Sicherheitsvorfälle im Bahnverkehr.”
“Wer online gemobbt wird, kann sich kaum wehren. Cybermobbing darf niemals folgenlos bleiben, weder für die Täter noch für die Plattformen. Wer hetzt, beleidigt und mobbt, muss die Konsequenzen spüren. Ich begrüße die Maßnahmen der Kommission, aber für mich bleibt eines ganz zentral: Anonymität darf kein Schutzschild für Täter sein. Wir brauchen endlich eine Klarnamenpflicht in den sozialen Medien, und wer online mobbt, muss die Maske der Anonymität fallen lassen. 2-0431-0000”
“Herr Präsident, Herr Kommissar, geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Heute am Safer Internet Day wird eines besonders deutlich: Die digitale Revolution bietet uns zahlreiche Chancen, aber auch Risiken. Ohne klare Regeln und Schutz wird sie zur Belastung, vor allem für Kinder und Jugendliche. Es liegt in unserer Verantwortung, Kinder und Jugendliche zu schützen. Der Schutz im Onlinebereich muss unsere oberste Priorität sein. Die Zahlen sprechen leider eine klare Sprache. Jeder sechste Jugendliche in der Europäischen Union ist von Online‑Mobbing betroffen. Cybermobbing ist keine Ausnahme mehr, sondern gehört für viele zum traurigen Alltag. Es hinterlässt harte Spuren: psychisch, sozial, aber auch gesundheitlich. Online denkt man immer, vernetzt zu sein. Doch die Betroffenen sind oft ganz alleine.”
“Und gerade in Zeiten einer hohen Inflation müssen wir jede Maßnahme einsetzen, die eine notwendige und dringende Entlastung für unsere Bürgerinnen und Bürger bringt. Meine Kolleginnen und Kollegen, ich glaube, wir sind uns klar und einig darüber, dass wir an konkreten Verbesserungen für unsere Bürgerinnen und Bürger arbeiten müssen. Und umso wichtiger ist es auch, dass die Kommission hier Maßnahmen ergreift, damit wir diese Preisunterschiede in Zukunft nicht mehr haben. Denn Preisunterschiede sollen nicht an Kilometern hängen, sondern vom fairen Wettbewerb bestimmt werden. 3-0460-0000”
“Frau Präsidentin! Geschätzter Herr Kommissar! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Viele von uns kennen diese Situation: Der Einkauf im Nachbarland – und plötzlich ist dasselbe Produkt wie eine Zahnpasta oder Haarshampoo wesentlich günstiger. Gleiche Marke, gleiche Qualität, gleicher Inhalt und gleiche Größe. Aber eben ein deutlich anderer Preis. Woran das liegt? Der Grund sind territoriale Lieferbeschränkungen. Hersteller schreiben Händlern vor, wo sie einkaufen dürfen und halten dadurch die Preise künstlich hoch. Das hat extrem große Folgen für jeden einzelnen Konsumenten und die Verbraucherpreise. Ohne diese Lieferbeschränkungen wäre ein Haushaltseinkauf von 100 EUR im Durchschnitt um 7 EUR günstiger. Europaweit ergibt sich ein enormes Einsparungspotenzial von bis zu 28 Milliarden EUR jährlich.”
“„Technologieoffen“ war in Deutschland ein Begriff, den vor allen Dingen die FDP geprägt hat – bitte nicht böse nehmen –, um meistens dafür zu werben, veraltete Technologien doch noch zuzulassen und weiter zu verwenden und seltener wirklich fortschrittliche Technologien zum Einsatz zu bringen. Wie definieren Sie denn den Begriff technologieoffen? 4-0037-0000 Sophia Kircher (PPE), Antwort auf eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“. – Vielen Dank, Herr Sieper, für die blaue Karte und auch die Frage. Ich glaube, wir alle sind uns einig: Wir brauchen einen Wirtschaftsstandort in Europa, wo wir innovativ sind, wo wir wettbewerbsfähig sind, und dazu braucht es Technologieoffenheit. Das heißt, dass unsere Unternehmerinnen und Unternehmer den bestmöglichen Weg gehen, um in Zukunft CO2-neutral zu werden. 4-0038-0000”
“Wenn wir diese Industrie in Europa nicht selber aufbauen, dann werden es andere tun, und wir zahlen einen hohen Preis dafür, sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Darum liegt es jetzt an uns: Handeln wir? Investieren wir? Sind wir mutig? Damit wir in wenigen Jahren auch sagen können: sustainable fuels made in Europe. (Die Rednerin ist damit einverstanden, auf eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“ zu antworten.) 4-0036-0000 Lukas Sieper (NI), Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“. – Vielen Dank, dass Sie die blaue Karte akzeptiert haben. Ich habe Ihnen aufmerksam zugehört. Sie haben ein Buzzword benutzt – da gehen bei mir immer alle Lampen an: technologieoffen.”
“Herr Präsident, geschätzte Frau Kommissarin, meine sehr geehrten Damen und Herren! Reisen Sie mit mir in ein Europa der Zukunft – ein Europa, in dem starke Industrien unseren Wohlstand sichern, ein Europa, in dem Schiffe und Flugzeuge mit sauberen Treibstoffen aus Europa unterwegs sind. Diese Vision kann Realität werden, wenn wir den nötigen Mut haben. Warum braucht es diese europäische Industrie für nachhaltige Kraftstoffe? Es geht um neue Jobs, es geht um Wertschöpfung und es geht um Energieunabhängigkeit für unser Europa. Einiges haben wir dafür schon auf den Weg gebracht. Aber unabhängig werden wir nicht durchs Abwarten, sondern nur durchs Anpacken. Das schaffen wir mit technologieoffenen CO2-Regeln, mit klaren Vorgaben und Anreizen und vor allem dem politischen Willen und keinen neuen Verboten.”
“Und gerade in herausfordernden Zeiten dürfen wir nicht auf der Ideologiespur parken, sondern müssen aufs Innovationsgas steigen. Deshalb ist es allerhöchste Zeit, dass das Verbrennerverbot fällt – noch dieses Jahr. Und nur wer offen bleibt, bleibt auch wettbewerbsfähig. Und wer an Lösungen arbeitet, fährt Europa auch in eine gute Zukunft. 3-0245-0000”
“Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Nachhaltiger Verkehr ist unser Ziel. Doch wer den Verbrennermotor abdreht, dreht auch die europäische Wirtschaft ab. Das rettet definitiv nicht das Klima, sondern kostet Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit. Die Automobilbranche ist eine wichtige Lebensader unserer europäischen Wirtschaft. Sie steht für Millionen Jobs und für Fortschritt. Diese Stärke müssen wir definitiv gemeinsam nutzen. Und eines ist für mich ganz klar: Klimaschutz geht nicht durch Bevormundung. Es braucht Erfindergeist, Technologieoffenheit und Hausverstand. Europa muss der Kontinent sein, in dem Visionen, große Ideen und mutige Lösungen dominieren. Doch in den letzten Jahren sind wir viel zu oft in einen Wettbewerb der Verbote und Überregulierung geraten.”
“Eine Reform dieser Passagierrechte, die sie abschwächt, lehne ich persönlich dezidiert ab. Wenn wir über Veränderungen sprechen, dann definitiv nur ein Upgrade und kein Downgrade. 2-0503-0000”
“Frau Präsidentin, geschätzter Herr Kommissar, Herr Minister, liebe Kolleginnen und Kollegen! Viele von uns kennen es: Eine wichtige Flugreise steht bevor, der Koffer ist gepackt, man ist eingecheckt und kommt am Flughafen an. Und dann die böse Überraschung: Eine mehrstündige Verspätung kündigt sich an, oder der Flug wird komplett gestrichen. Die Konsequenzen sind vielfältig: Man verpasst Termine, und die Nerven liegen blank. Doch dann beginnt der eigentliche Hürdenlauf. Formulare werden ausgefüllt, man wartet stundenlang in Hotlines und hofft nur, dass man an seinem Ziel doch noch ankommt. Genau in solchen Momenten greifen unsere Passagierrechte. Diese wurden hart erkämpft und auch verhandelt und sind mittlerweile nicht mehr wegzudenken in der Europäischen Union. Sie sind kein Luxus am Gate, sondern sind nicht mehr wegzudenken.”
“– Ich glaube, es ist wichtig, dass wir alle Wege nutzen, um zu transportieren. Mir persönlich ist es ein großes Anliegen, insbesondere die Schiene zu stärken. Daran arbeite ich persönlich. Ich glaube, die Aufgabe unseres Parlamentes ist es, allgemein nachhaltige Mobilität in den Fokus zu rücken. 3-0367-0000”
“(Die Rednerin ist damit einverstanden, auf eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“ zu antworten.) 3-0365-0000 Bogdan Rzońca (ECR), pytanie zadane przez podniesienie niebieskiej kartki. – Panie Przewodniczący! Moje pytanie dotyczy tego, o czym Pani nie powiedziała, bo wspomniała Pani o bardzo ważnych drogach, o bardzo ważnych kolejach, a nic Pani nie powiedziała na temat dróg wodnych. Wiem, że Niemcy mają bardzo dobre doświadczenia w tej materii. Czy Pani by potrafiła przekonać, pomóc przekonać środowiska osób i organizacji, które blokują rozwój dróg wodnych w Unii Europejskiej? Bo uważam, że to jest jeden z najtańszych transportów i bardzo ważny na czas wojny transport. 3-0366-0000 Sophia Kircher (PPE), Antwort auf eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“.”
“Herr Präsident, geschätzter Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Europa braucht eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, denn nur funktionierende Transportwege garantieren unseren Wohlstand. Wir dürfen dabei aber nicht nur an den Verkehr auf der Straße denken. Das gilt insbesondere für alpine Regionen, die massiv unter dem Transitverkehr leiden. Genau deshalb müssen wir die Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene in den Fokus rücken und vor allem auch vorantreiben. Dafür muss die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten mehr Geld in die Schiene investieren. Gleichzeitig müssen wir regulatorische Hindernisse abbauen. Das Motto ist klar: Schieneninfrastruktur aufbauen und bürokratische Hürden abbauen. Denn eine starke Infrastruktur bedeutet ein starkes Europa, und das müssen wir sicherstellen.”
“Mit diesen Ergebnissen werden wir das Schutzschild DSA noch stärker machen – für eine freie und sichere Demokratie in Europa. 2-0121-0000”
“Frau Präsidentin, geschätzte Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Digitalisierung verändert die Art, wie wir leben, wie wir kommunizieren, wie wir arbeiten und wie wir uns informieren. Sie bietet uns zahlreiche Chancen, aber definitiv auch Risiken. Fake News und Hass im Netz gefährden unsere Demokratien und vermindern auch das Vertrauen in Medien und Institutionen. Der DSA ist nun das Werkzeug, um die Chancen zu nutzen und vor Risiken zu schützen. Damit machen wir die Europäische Union weltweit zum Vorreiter und verpflichten soziale Medien, gegen Fake News und Desinformation vorzugehen. In jüngster Vergangenheit gab es besorgniserregende Anlassfälle, die nun durch die EU‑Kommission überprüft werden.”