Vivien Costanzo
Member of the European Parliament · S&D · DE
“Frau Präsidentin! Diese Woche schließen wir ein Kapitel nach 13 Jahren – endlich –, und das ist gut so. Das Parlament hatte ein Ziel: die Fluggastrechte alltagstauglicher machen, also transparenter: Man kann wirklich von niemandem erwarten, diesen Dschungel von Handgepäcksregeln, Anzeigen, Verspätungen, Gebühren usw.”
“Alle kennen die unterschiedlichen Kisten beim Boarding, um die jeweilige Handgepäckgröße zu verstehen, welche Airline welche Handgepäckgrößen hat usw. Sorgen wir künftig bitte auch hier für ein Ende dieses Größendschungels!”
“Frau Präsidentin! Die Welt denkt elektrisch. Europäische Autobauer wissen das und haben bereits Milliarden in E-Mobilität investiert. Daher brauchen wir eben die umfassenden Maßnahmen, weil es – wir dürfen es nicht vergessen – um ganze 13,8 Millionen Jobs bei uns geht. Worum es aber nicht geht, ist ein reines „Verbrenner-Aus?”
“Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Türkei, Deutschland und Europa verbindet viel – das haben wir heute auch gehört. Uns trennt momentan aber auch viel – das haben wir auch gehört. Die türkische Regierung treibt das Land immer weiter weg von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit und auch den Menschenrechten.”
“Der Versuch Erdoğans, die demokratische Opposition auszuhungern, darf nicht erfolgreich sein. Leider zeigt die türkische Regierung weiterhin überhaupt keine Ambitionen, die Kriterien für einen EU‑Beitritt zu erfüllen. Klar ist: Für den Weg der Türkei in die EU gibt es keine Abkürzung. Es gelten für alle die gleichen Regeln.”
The complete record
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“Alle kennen die unterschiedlichen Kisten beim Boarding, um die jeweilige Handgepäckgröße zu verstehen, welche Airline welche Handgepäckgrößen hat usw. Sorgen wir künftig bitte auch hier für ein Ende dieses Größendschungels! Das Parlament ist bereit und geschlossen, die Mitgliedstaaten brauchen aber definitiv noch etwas Nachhilfe in Sachen Verbraucherschutz, denn die haben auch hier in den Verhandlungen viele gute und bessere Vorschläge blockiert. 1-0074-0000”
“Frau Präsidentin! Diese Woche schließen wir ein Kapitel nach 13 Jahren – endlich –, und das ist gut so. Das Parlament hatte ein Ziel: die Fluggastrechte alltagstauglicher machen, also transparenter: Man kann wirklich von niemandem erwarten, diesen Dschungel von Handgepäcksregeln, Anzeigen, Verspätungen, Gebühren usw. wirklich zu verstehen. Es wird einfacher. Zum Beispiel werden künftig Flugtarife in Suchmaschinen immer mit Handgepäck angezeigt; keine Gebühren mehr, wenn Eltern und Kinder zusammensitzen wollen; bei Verspätung oder Annullierung müssen die Airlines die Fluggäste über ihre Rechte informieren. Die Message heute ist klar: Wer europäische Airlines nutzt, genießt einen Schutz und kann sich auf die EU verlassen. Das ist gut – nur jetzt bitte nicht entspannt zurücklehnen; schlagen wir bitte direkt ein neues Kapitel auf!”
“Also, es braucht Verpflichtungen, aber auch die Sicherheit, dass sich Investitionen gelohnt haben. Traditionelle Verbrenner katapultieren uns zurück in die Vergangenheit. Diese falsche Nostalgie rettet keine Jobs – sie zerstört sie. 2-0448-0000”
“Frau Präsidentin! Die Welt denkt elektrisch. Europäische Autobauer wissen das und haben bereits Milliarden in E-Mobilität investiert. Daher brauchen wir eben die umfassenden Maßnahmen, weil es – wir dürfen es nicht vergessen – um ganze 13,8 Millionen Jobs bei uns geht. Worum es aber nicht geht, ist ein reines „Verbrenner-Aus? Ja, nein“, auch wenn das die rechte Seite hier, die kaum noch anwesend ist, gerne hätte. Es geht um Anreize und Verpflichtungen, weshalb beispielsweise der Vorschlag zur Elektrifizierung von Unternehmensflotten in die richtige Richtung geht. Zwei Drittel aller Neuzulassungen sind Dienstwagen, die bald auf dem Zweitmarkt E-Mobilität für alle günstiger machen. Und trotzdem bitte mit Weitsicht! Quoten, die nur durch importierte chinesische Fahrzeuge erfüllt werden, helfen uns nicht.”
“Der Versuch Erdoğans, die demokratische Opposition auszuhungern, darf nicht erfolgreich sein. Leider zeigt die türkische Regierung weiterhin überhaupt keine Ambitionen, die Kriterien für einen EU‑Beitritt zu erfüllen. Klar ist: Für den Weg der Türkei in die EU gibt es keine Abkürzung. Es gelten für alle die gleichen Regeln. Und trotz allem: Die Tür muss offen bleiben. 2-0485-0000”
“Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Türkei, Deutschland und Europa verbindet viel – das haben wir heute auch gehört. Uns trennt momentan aber auch viel – das haben wir auch gehört. Die türkische Regierung treibt das Land immer weiter weg von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit und auch den Menschenrechten. Die Verhaftung des politischen Konkurrenten – des Istanbuler Bürgermeisters – ist nur die Spitze des Eisbergs. Aber trotz allem: Die EU und die Türkei gehören zusammen. Das zeigen auch die Millionen Menschen, insbesondere junge Menschen, die in der Türkei auf die Straße gehen. All ihnen gehört unsere Solidarität. Wir hören euch, wir kämpfen mit euch, und wir sind laut für euch. Die Kommission muss die Unterstützung für die demokratischen Kräfte aufrechterhalten und ausweiten.”