Udo Bullmann
Member of the European Parliament · S&D · DE
“Herr Präsident, Herr Kommissar, werte Ratspräsidentschaft, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wer morgen in Wohlstand und in Frieden leben will, der muss heute in internationale, verlässliche Partnerschaften investieren. Das ist das Gebot der Stunde. Hier wird von Chancen geredet – ja, das ist richtig.”
“Herr Präsident, Herr Kommissar, werte Kolleginnen und Kollegen! Afrika ist der jüngste Kontinent auf dieser Welt. 40 Prozent der Bevölkerung dort sind jünger als 15 Jahre.”
“Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen, Herr Kommissar, Frau Ministerin! Ich weiß nicht, ob in Sevilla alle die ehemalige Ministerin des Senegal richtig verstanden haben: Was sie wollte, war eine echte Partnerschaft. Dafür hat sie plädiert, und sie hat uns eingeladen, eine echte Partnerschaft einzugehen.”
“Herr Kommissar, ich hoffe, Frau Ministerin, ich hoffe, dass von Sevilla mehr übrig bleibt. Ich will eine Warnung, einen Wunsch äußern an die Adresse von Frau von der Leyen: Wenn sie nächste Woche den mehrjährigen Finanzrahmen vorlegt, dann sollte er dafür die Gelegenheit bieten und nicht unsere Chancen dadurch verbauen, dass wir nichts me…”
“Frau Präsidentin! Frau Kommissarin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Strafzölle gegen befreundete Nationen, das Zerschlagen der eigenen Entwicklungsagentur, die Verabschiedung aus dem Pariser Abkommen, ja, die Ankündigung, sich aus den Verpflichtungen der Weltbank und anderer internationaler Fonds zurückzuziehen: Das ist nicht Washington,…”
“Die warten auf das verstärkte Engagement der Europäer, und nur das hilft uns weiter, eine nachhaltige, eine solidarische Welt zu bauen. Das ist das Gebot der Stunde. (Der Redner lehnt eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“ von Alexander Sell ab.) 3-0366-0000”
The complete record
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“Kampf gegen Ungleichheit, Wertschöpfung in den Partnerländern fordern, gute Arbeitsplätze für die Zukunft: Das muss ins Aufgabenheft der Europäer für diesen Gipfel – nichts weniger, und dazu wollen wir beitragen. 2-0635-0000”
“Herr Präsident, Herr Kommissar, werte Kolleginnen und Kollegen! Afrika ist der jüngste Kontinent auf dieser Welt. 40 Prozent der Bevölkerung dort sind jünger als 15 Jahre. Das sind hunderte Millionen junger Menschen, die sehnlichst warten auf gute Bildung und Ausbildung, auf sinnvolle Arbeit, mit der sie einen Beitrag leisten können zur Zukunft ihrer Länder. Genau hier liegt die Herausforderung des Gipfels in Angola, aber auch die Chance. Wir können beitragen, Großes zu leisten. Wir können Partner sein – dann, wenn unsere Programme darauf ausgerichtet sind, unsere Zusammenarbeit darauf ausgerichtet ist, in der Tat die Probleme zu lösen.”
“Herr Präsident, Herr Kommissar, werte Ratspräsidentschaft, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wer morgen in Wohlstand und in Frieden leben will, der muss heute in internationale, verlässliche Partnerschaften investieren. Das ist das Gebot der Stunde. Hier wird von Chancen geredet – ja, das ist richtig. Wir müssen dann da sein, wenn andere sich zurückziehen. Aber, Herr Kommissar, sagen Sie uns doch mal in Ihrer Antwort: Wie viel Geld ist denn noch in der Kasse für das nächste Jahr – für gute Bildung und Arbeit, für internationale Hilfe im Krisenfall, für humanitäre Unterstützung? Das ist der Grund, warum die auswärtigen Ausschüsse mit Recht formulieren, dass es eine deutliche Aufstockung geben muss der internationalen Engagements, weil wir sonst international nicht mehr auf der Bildfläche handlungsfähig sind.”
“Herr Kommissar, ich hoffe, Frau Ministerin, ich hoffe, dass von Sevilla mehr übrig bleibt. Ich will eine Warnung, einen Wunsch äußern an die Adresse von Frau von der Leyen: Wenn sie nächste Woche den mehrjährigen Finanzrahmen vorlegt, dann sollte er dafür die Gelegenheit bieten und nicht unsere Chancen dadurch verbauen, dass wir nichts mehr messen können von dem, was wir gemeinsam unternehmen wollen. 3-0486-0000”
“Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen, Herr Kommissar, Frau Ministerin! Ich weiß nicht, ob in Sevilla alle die ehemalige Ministerin des Senegal richtig verstanden haben: Was sie wollte, war eine echte Partnerschaft. Dafür hat sie plädiert, und sie hat uns eingeladen, eine echte Partnerschaft einzugehen. Genau deswegen gehören solche Menschen eingeladen, mit uns darüber zu diskutieren, wie das praktisch gehen kann, damit wir einen gemeinsamen Erfolg haben. Das ist meine feste Überzeugung. Ich will einfach darauf hinweisen, dass es vor einem Jahr in New York der Globale Süden war, der mit Europa zusammen das multilaterale System gerettet hat und damit Hoffnungen verknüpft hat. Wir haben dadurch reagiert, dass wir unsere Entwicklungszusammenarbeit massiv gekürzt haben.”
“Die warten auf das verstärkte Engagement der Europäer, und nur das hilft uns weiter, eine nachhaltige, eine solidarische Welt zu bauen. Das ist das Gebot der Stunde. (Der Redner lehnt eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“ von Alexander Sell ab.) 3-0366-0000”
“Frau Präsidentin! Frau Kommissarin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Strafzölle gegen befreundete Nationen, das Zerschlagen der eigenen Entwicklungsagentur, die Verabschiedung aus dem Pariser Abkommen, ja, die Ankündigung, sich aus den Verpflichtungen der Weltbank und anderer internationaler Fonds zurückzuziehen: Das ist nicht Washington, wie wir es kennen! Das ist Neandertal, das ist Keulenschwingen vor jeder Zivilisation. Für mich ist klar: Die USA nach Trump werden schwächer und isolierter sein und weniger Freunde haben als jemals zuvor in ihrer Geschichte. Die Nettoprofiteure sitzen in China. Was ist die Lehre für die Europäische Union? Zeigt Gesicht! In der Tat verstärken wir die Zusammenarbeit mit den Staaten in der Welt, die mit uns zusammenarbeiten wollen, in Asien, in Afrika, in Lateinamerika.”
“Wir haben ein Memorandum unterschrieben, das bei der Wirtschaftspolitik und beim wirtschaftlichen Austausch moralische Pflichten enthält. Darauf warten wir, darauf drängt dieses Haus. (Der Redner lehnt eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“ von Lukas Sieper ab.) 2-0389-0000 Intervenții la cerere 2-0390-0000”
“Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Wir sehen das Ausmaß der Gräueltaten im Osten des Kongos, der Gräueltaten durch die Kriegsparteien, aber insbesondere auch durch die Miliz M23. Wir sehen das unbeschreibliche Ausmaß sexualisierter Gewalt. Unschuldige Menschen werden Opfer des Kriegsgeschehens. Frau Kommissarin, Sie haben das Haus gehört: Das muss aufhören, weil es nicht sein darf, dass auch die Industriestaaten zu den Profiteuren von Massenmorden werden, weil es nicht sein darf, dass unsere ökonomischen Interessen Menschenrechte übertrumpfen. Deswegen: keine Scheinheiligkeit in dieser Diskussion! Sie müssen massiv auftreten dort, wo die Europäische Union Einfluss hat, und das ist in Ruanda. Einen großen Teil des Haushalts finanzieren wir mit.”