Helmut Brandstätter
Member of the European Parliament · Renew · AT
“върху кипърските жени и момичета, престъпления, извършени от турските сили, и последици за равенството между половете (B10-0333/2026) (гласуване)" \f 1 TC "10.12 - Repercusiones de la invasión turca de 1974 para las mujeres y las niñas chipriotas, crímenes cometidos por las fuerzas turcas y consecuencias para la igualdad de género (B10-03…”
“Turkijos invazijos poveikis Kipro moterims ir mergaitėms, Turkijos pajėgų įvykdyti nusikaltimai ir pasekmės lyčių lygybei (B10-0333/2026) (balsavimas)" \f E TC "10.12 - Az 1974-es török invázió ciprusi nőkre és lányokra gyakorolt hatása, a török erők által elkövetett bűncselekmények és a nemek közötti egyenlőségre gyakorolt következmények…”
“I will have this oral amendment, but first I have to tell you and I will do it in German – according to Rule 180, I must have the possibility to say that what he just said is not true.”
“godine na ciparske žene i djevojčice te zločini koje su počinile turske snage i posljedice na rodnu ravnopravnost (B10-0333/2026) (glasovanje)" \f B TC "10.12 - Impatto dell'invasione turca del 1974 sulle donne e le ragazze cipriote, crimini commessi dalle forze turche e conseguenze in termini di parità di genere (B10-0333/2026) (votazion…”
“(Der Redner ist damit einverstanden, auf eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“ zu antworten.) 2-0383-0000 Petr Bystron (ESN), Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“. – Ja, lieber Kollege Brandstätter, vielen Dank für Ihren Einsatz für die Demokratie und Freiheit in der Ukraine.”
“2-0386-0000 Helmut Brandstätter (Renew), Antwort auf eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“. – Also, wissen Sie, wenn Sie damit anfangen, dass irgendjemand irgendwo was verboten hätte – wenn ich mir anschaue, was die AfD macht, was ich vor Kurzem wieder gesehen habe.”
The complete record
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“na kobiety i dziewczęta na Cyprze oraz zbrodnie popełniane przez siły tureckie i konsekwencje dla równości płci (B10-0333/2026) (głosowanie)" \f I TC "10.12 - O impacto da invasão turca de 1974 nas mulheres e nas raparigas cipriotas, os crimes cometidos pelas forças turcas e as consequências para a igualdade de género (B10-0333/2026) (votação)" \f J TC "10.12 - Impactul invaziei turce din 1974 asupra femeilor și fetelor din Cipru, crimele comise de forțele turce și consecințele asupra egalității de gen (B10-0333/2026) (vot)" \f K TC "10.12 - Vplyv tureckej invázie z roku 1974 na cyperské ženy a dievčatá a zločiny spáchané tureckými silami a dôsledky pre rodovú rovnosť (B10-0333/2026) (hlasovanie)" \f L TC "10.12 - Vpliv turške invazije leta 1974 na ciprske ženske in deklice ter kazniva dejanja, ki so jih zagrešile turške sile, in posledice za enakost spolov (B10-0333/2026) (glasovanje)" \f M TC "10.12 - Turkin vuoden 1974 hyökkäyksen seuraukset kyproslaisille naisille ja tytöille, Turkin joukkojen tekemät rikokset ja seuraukset sukupuolten tasa-arvolle (B10-0333/2026) (äänestys)" \f N TC "10.12 - Effekterna av den turkiska invasionen 1974 på cypriotiska kvinnor och flickor, de brott som begåtts av turkiska styrkor och konsekvenserna för jämställdheten (B10-0333/2026) (omröstning)" \f OThe impact of the 1974 Turkish invasion on Cypriot women and girls, and the crimes committed by Turkish forces and consequences on gender equality (B10-0333/2026) (vote) 3-0204-0000”
“Turkijos invazijos poveikis Kipro moterims ir mergaitėms, Turkijos pajėgų įvykdyti nusikaltimai ir pasekmės lyčių lygybei (B10-0333/2026) (balsavimas)" \f E TC "10.12 - Az 1974-es török invázió ciprusi nőkre és lányokra gyakorolt hatása, a török erők által elkövetett bűncselekmények és a nemek közötti egyenlőségre gyakorolt következmények (B10-0333/2026) (szavazás)" \f F TC "10.12 - L-impatt tal-invażjoni Torka tal-1974 fuq in-nisa u l-bniet Ċiprijotti, u d-delitti mwettqa mill-forzi Torok u l-konsegwenzi għall-ugwaljanza bejn il-ġeneri (B10-0333/2026) (votazzjoni)" \f G TC "10.12 - De gevolgen van de Turkse invasie van 1974 voor Cypriotische vrouwen en meisjes, en de misdaden die door Turkse troepen zijn begaan en de gevolgen daarvan voor de gendergelijkheid (B10-0333/2026) (stemming)" \f H TC "10.12 - Wpływ inwazji tureckiej z 1974 r.”
“godine na ciparske žene i djevojčice te zločini koje su počinile turske snage i posljedice na rodnu ravnopravnost (B10-0333/2026) (glasovanje)" \f B TC "10.12 - Impatto dell'invasione turca del 1974 sulle donne e le ragazze cipriote, crimini commessi dalle forze turche e conseguenze in termini di parità di genere (B10-0333/2026) (votazione)" \f C TC "10.12 - Turcijas 1974. gada iebrukuma ietekme uz Kipras sievietēm un meitenēm, Turcijas spēku pastrādātie noziegumi un sekas dzimumu līdztiesībai (B10-0333/2026) (balsošana)" \f D TC "10.12 - 1974 m.”
“върху кипърските жени и момичета, престъпления, извършени от турските сили, и последици за равенството между половете (B10-0333/2026) (гласуване)" \f 1 TC "10.12 - Repercusiones de la invasión turca de 1974 para las mujeres y las niñas chipriotas, crímenes cometidos por las fuerzas turcas y consecuencias para la igualdad de género (B10-0333/2026) (votación)" \f 2 TC "10.12 - Dopad turecké invaze v roce 1974 na kyperské ženy a dívky a zločiny spáchané tureckými silami a jejich důsledky pro genderovou rovnost (B10-0333/2026) (hlasování)" \f 3 TC "10.12 - Konsekvenserne af Tyrkiets invasion i 1974 for de cypriotiske kvinder og piger og af de forbrydelser, som de tyrkiske tropper begik, samt følgevirkningerne heraf for ligestillingen mellem kønnene (B10-0333/2026) (afstemning)" \f 4 TC "10.12 - Die Folgen der türkischen Invasion von 1974 für zyprische Frauen und Mädchen, die von den türkischen Streitkräften verübten Verbrechen und die Konsequenzen für die Gleichstellung der Geschlechter (B10-0333/2026) (Abstimmung)" \f 5 TC "10.12 - Türgi 1974.”
“I will have this oral amendment, but first I have to tell you and I will do it in German – according to Rule 180, I must have the possibility to say that what he just said is not true. Ich habe gestern gesagt: Es gibt den deutschen Bundestagsabgeordneten der AfD namens Matthias Helferich, und er hat sich einmal bezeichnet als „das freundliche Gesicht des Nationalsozialismus”. Matthias Helferich, Mitglied des Deutschen Bundestages, AfD. Genau das habe ich gestern gesagt. Ich habe es nicht zu Herrn Bystron gesagt, und deswegen hat er jetzt die Unwahrheit gesagt. Ich würde Sie bitten, Herr Präsident, dass Sie Herrn Bystron die Möglichkeit geben, sich für seine Unwahrheit zu entschuldigen. 3-0202-0000 (Parliament did not agree to put the oral amendment to the vote) 10.12 TC "10.12 - Въздействие на турската инвазия през 1974 г.”
“– Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie meine Frage nicht beantwortet haben, dass Sie nichts für die Opposition in der Ukraine getan haben, dass Sie nichts getan haben … (Der Präsident entzieht dem Redner das Wort.) 2-0388-0000”
“2-0386-0000 Helmut Brandstätter (Renew), Antwort auf eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“. – Also, wissen Sie, wenn Sie damit anfangen, dass irgendjemand irgendwo was verboten hätte – wenn ich mir anschaue, was die AfD macht, was ich vor Kurzem wieder gesehen habe. Das sind diejenigen, die sagen, sie sind das freundliche Gesicht des Nationalsozialismus. Bitte hören Sie mit diesen Geschichten auf. Und egal, was auch immer, es geht um das, was jetzt ist. Putin, zu dem Sie auch gefahren sind, mordet täglich. Ich kann Ihnen das Foto jetzt bringen; das werde ich jetzt machen. Hängen Sie sich das doch zu Hause auf. Gehen Sie auf Ihre Wahlversammlungen damit und sagen Sie den Menschen, was in der Ukraine stattfindet. Dann sind Sie glaubwürdig. 2-0387-0000 Petr Bystron (ESN), Reaktion nach dem Verfahren der "blauen Karte".”
“(Der Redner ist damit einverstanden, auf eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“ zu antworten.) 2-0383-0000 Petr Bystron (ESN), Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“. – Ja, lieber Kollege Brandstätter, vielen Dank für Ihren Einsatz für die Demokratie und Freiheit in der Ukraine. Mich würde interessieren: Haben Sie dafür auch gekämpft ein Jahr vor dem Krieg, als Selenskyj die Demokratische, damals die stärkste Partei in den Umfragen, verbieten ließ, als er vier Fernsehsender verboten hat und zehn Radiosender? Was haben Sie damals gemacht? 2-0384-0000 Helmut Brandstätter (Renew), Reaktion nach dem Verfahren der "blauen Karte". – Das war wann? Ich kann mich nämlich nicht erinnern. Wann soll das gewesen sein? 2-0385-0000 Petr Bystron (ESN), Reaktion nach dem Verfahren der "blauen Karte". – Ein Jahr vor Ausbruch des Krieges.”
“Das hat gezeigt, was das für ein lebhafter Staat ist und ein demokratischer Staat, der natürlich zu uns passt. Vor Kurzem war Garri Kasparow in Wien, und ich habe ihn gefragt, warum diese Rechtsextremen immer wie Putin reden. Er hat gesagt, er kann sich gar nicht vorstellen, dass die nicht von dort finanziert werden. Bitte, das sagt Kasparow, ist aber interessant, weil die Desinformation natürlich genauso läuft. Wir stehen auf der Seite des ukrainischen Volkes, weil das ukrainische Volk auch auf unserer Seite steht. Slawa Ukrajini! Und eines möchte ich noch; ich weiß, ich darf keine Fotos zeigen, aber jeder kann sich das im Internet anschauen. Wenn Sie diese Bilder gesehen haben, dann hören Sie denen auch nicht mehr zu.”
“Herr Präsident, sehr geehrte Frau Kommissarin, liebe Kolleginnen und Kollegen! „Wir wollen nicht Sklaven Putins sein“ – das ist der Satz, den ich in der Ukraine am häufigsten gehört habe. Ja, die Menschen in der Ukraine reden von Freiheit; sie wollen in Freiheit leben wie wir, und natürlich gehören sie deswegen auch in die Europäische Union. Da muss noch viel gemacht werden. Und wenn hier ausgerechnet von rechts, wo es schon wieder Korruptionsskandale gibt, von Korruption gesprochen wird: Ja, das weiß man auch in der Ukraine, aber es gibt eine starke Zivilgesellschaft; das gefällt ihnen auch nicht. Die Leute sind auf die Straße gegangen, als ihnen ein Gesetz nicht gefallen hat. Wir haben mit den Chefs der Antikorruptionsbehörden gesprochen; sie haben uns das alles erklärt.”
“One more thing, of course, we rely too long on the United States. But finally, in this football or soccer game, now we understood that they don't play fair. So, we can't trust them and we can't trust the Chinese, that's also true. But one more thing: this technology independence is basic for our democracy. People have to understand that. Also, we only have a common European policy together. It has nothing to do with centralism. It has to do that only as Europe together we can make it. 2-0339-0000”
“Mr President, dear Commissioner, dear colleagues, always in those difficult times, I talk about good news. So, it's good news that there is an action plan for cybersecurity and AI. The good news is that we had a very interesting debate here. And the next good news is that I think most of us have understood it is not true that it's always the Americans who invent and we who have regulation. But yes, we have too much regulation. So please, less regulation, that's important. The next thing we really have to do, and you said it also Commissioner, this capital investments union, we have understood it, everybody. So, please tell us: are there any states who don't want it? So, let's blame them and then let's talk about here why we still do not have that. That is necessary, especially for AI and for investments.”
“Jetzt gibt es eine sozialdemokratische Abgeordnete in der Schweiz, die sagt, die Schweiz brauche eine engere Anbindung an EU und NATO; wer glaubt, die Schweiz könne sich im Ernstfall allein schützen, der irrt. Und das heißt wohl, dass wir uns nur gemeinsam verteidigen können hier in Europa, und dazu rufe ich alle auf – natürlich auch meine Freunde in der österreichischen Heimat. 1-0173-0000”
“Herr Präsident! Russlands hybride Konfliktführung wird aggressiver und trifft die Schweiz direkt. Das schreibt der Nachrichtendienst der Schweiz, und das möchte ich auch meinen Landsleuten in meiner österreichischen Heimat sagen: Also, auch die neutrale Schweiz ist bedroht und dann erst recht natürlich Österreich. Und die schreiben auch sehr genau: Neu ist das Ausmaß der hybriden Konfliktführung Russlands gegenüber Europa – Cyberangriffe, Sabotage, Luftraumverletzungen, Beeinflussungsaktionen, Desinformation. Da gibt es einen Art Journalisten in der Schweiz – ich glaube, Köppel heißt er –, der sagt: Nein, der Putin ist eh lieb. Nein, er bedroht auch die Schweiz, und selbstverständlich bedroht er auch uns. Und was auch gesagt wird: Es gibt ja Sanktionen, aber die werden umgangen, und da muss sich die EU deutlicher darum kümmern.”
“Und wir müssen das Bewusstsein schaffen – wie gesagt, viele Leute verstehen noch gar nicht, wie vielfältig die Angriffe laufen: nicht nur militärisch, brutal gegen die Ukraine, sondern durch hybriden Krieg auch gegen uns. Wehren wir uns! Wie so oft: Es geht nur gemeinsam – wir als starkes Europa. 3-0238-0000”
“Und ja, Herr Kommissar, völlig richtig: Eurojust und Europol müssen zusammenarbeiten, auch mit den nationalen Institutionen. Dazu kommt aber noch etwas; ich glaube auch, weil es ja um Desinformation geht, worüber wir auch schon oft gesprochen haben, was ja auch ein Teil dieser hybriden Angriffe ist, neben Cyberangriffen, neben Sabotageakten; da müssen wir eben auch dieses Resilience Centre gemeinsam ausbauen. Ich glaube, es spricht wirklich sehr viel dafür, ein starkes europäisches EU-Resilience Centre zu haben, das mit den nationalen Regierungen zusammenarbeitet und mit dem auch wir als die gewählten Mandatarinnen und Mandatare Europas zusammenarbeiten.”
“Herr Präsident, sehr geehrter Herr Kommissar! Erst heute hat mir jemand in den sozialen Medien geschrieben: Ich soll nicht übertreiben, es gibt doch keinen hybriden Krieg gegen Europa und gegen europäische Länder. Hier haben wir aber den Beweis: Ja, es gibt ihn. In diesem Fall hat es eben 600 000 Einträge aus dem Melderegister von Litauen betroffen. Es kann jederzeit auch uns in Österreich treffen – jeden von uns, mit allen Folgen. Und ja, wir wissen, es sind die Russen. Was wollen die Russen? Putin ist es. Was will er machen? Er will Europa zerstören, er will uns Angst machen und möglicherweise auch erpressen. Die Antwort darauf kann nur technologische Unabhängigkeit sein; da müssen wir noch viel stärker werden – wir haben ja auch gestern schon darüber gesprochen – und natürlich die Sicherheit ausbauen.”
“I am afraid – and Commissioner Kos, you know that – I am afraid that people in Bosnia and Herzegovina will need some kind of honest broker to explain to them that the way they are organised now, they will not get into the European Union. And one word to the Austrians: yes, Bosnia and Herzegovina is also important for us. Austria is a great investor there. We are making money there. So, let's have a European future, not a segregated one. 2-0425-0000”
“Madam President, dear Commissioner Kos, I want to speak to the people of Bosnia and Herzegovina, not to the ethnic groups. I want to speak to the people of Bosnia and Herzegovina, and I want to tell them: many of your politicians are still caught up in the past. But I can tell you, Europe is all about understanding our past, understanding our often difficult past, but to have a better future, especially for the next generations, for our children. But what is happening in Bosnia and Herzegovina? Children are going to schools with different entrances. They learn with different schoolbooks, different history books. They call it segregated schools. That is incredible. You have to change that and the people of Bosnia have to tell the politicians they have to change that.”
“Europe, today, after the work and the previous experience from the COVID-19 pandemic has set in place rules that allow us to function in a way that gives responses to crises like this one. I want to agree with our Commissioner earlier that we need to work together in close coordination, at EU level and Member States, as well as all the health organisations across the globe to prevent such pandemics that hit and hurt the health of our citizens and could create a very big blow to our economies and societies as well. 4-0143-0000 Le Président. – Le débat est clos. 4-0143-5000 (La séance est suspendue à 10h53)”
“In close cooperation with the Health Security Committee, the HERA Board and the ECDC, the European Commission will continue to monitor the situation very closely. This means continuous epidemiological and situational updates, exchanges on passengers or contacts through our early warning and response systems, updates on any further laboratory testing and sequencing being carried out through the EU Reference laboratories, as well as continuing the work to advance the development of promising vaccines and therapies against hantavirus. We will keep the European Parliament, of course, abreast and informed of all the new developments as they evolve. Honourable Members, the EU has the necessary tools in place now. We have a strong health security framework that is coordinated through the Health Security Committee.”
“Ich bin dankbar, dass es die Forschung für Impfung gibt. Ich bin auch dankbar, dass es Unternehmen gibt, die das machen. Wir brauchen diese Impfungen. Und es ist wirklich traurig, dass es noch immer Leute gibt, die böse Verschwörungen erzählen, anstatt der Wissenschaft zu vertrauen, die die Basis für unser weiteres Leben und für die nächsten Generationen ist. 4-0140-5000 (Fin des interventions à la demande) 4-0142-0000 Apostolos Tzitzikostas, Member of the Commission. – Mr President, honourable Members, thank you for this exchange that shows, indeed, once again, that prevention, preparedness and response to health crises continue to be of the utmost importance. Our priority is to protect citizens from the virus and to support Member States and global efforts to respond to this outbreak. This is very clear.”
“Herr Präsident! Herr Kommissar! Der FPÖ-Abgeordnete Hauser hat so viel menschenverachtenden Unsinn gesagt, dass ich das richtigstellen möchte. Das erste: Er hat gemeint, ja, beim Hantavirus sind halt ein paar Leute gestorben, sind immer wieder Leute gestorben, das ist halt so. Unfassbar! Dann hat er gemeint, da ist die nächste Plandemie im Gang. Das ist eine große Verschwörungsindustrie. Eine Plandemie, die irgendwelche geheimen Mächte planen, so wie es auch Corona eine Plandemie war, was ja wieder eine unglaubliche Beleidigung der vielen Millionen Menschen ist, die daran gestorben sind. Und dann hat er natürlich gesagt, er ist gegen Impfungen. Und da möchte ich jetzt im Gegenteil sagen: Ich bin allen Forscherinnen und Forschern dankbar, die uns vorbereiten auf mögliche nächste Viren.”
“In the short term, we need to coordinate within the EU and cooperate with like-minded countries around the world. All European governments should understand that. 2-0397-0000”
“Madam President, dear Vice-President, Americans need Europeans; Europeans need Americans. So it's both ways. Americans are not only here to defend Europe, but also for US power in Europe, in the Middle East and in North Africa. Europe is the largest market for American weapons. That should change. I recently visited Ramstein and the FBI in Washington, and I found out that American officials say that we need each other and we should keep on working together. The problem is the US President, because he doesn't like an independent, strong Europe. So that means we have to get even stronger. Regardless of what the Americans decide, we Europeans should take full responsibility for our own defence. A unified European army is the only right way in the medium term.”
“Das geht nur mit weniger Bürokratie und endlich einer Kapitalmarktunion. Bitte endlich machen! Auch beim Grenzschutz haben wir gesehen, dass wir zu langsam waren. Und noch etwas: Ja, die Freundschaft mit den USA, die war wichtig für uns, wird weiter wichtig für uns sein – aber auf Augenhöhe! Wir lassen uns von Trump nichts gefallen. Wenn wir zusammenhalten, sind wir auch stark genug. 2-0184-0000”
“Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich zitiere den kanadischen Ministerpräsidenten Mark Carney: „Es ist meine persönliche Überzeugung, dass die neue Weltordnung aus Europa heraus gebaut wird.“ Und er hat von gemeinsamen Werten gesprochen: Frieden, Rechtsstaat, Demokratie. Manchmal sieht man von der Ferne besser. Ja, Mark Carney hat natürlich recht, aber wir müssen da schneller und besser werden. Das ist mein Appell an die Kommission: Die Menschen müssen spüren, dass wir hier Entscheidungen treffen, dass die auch umgesetzt werden. Das betrifft natürlich die Sicherheit, denn wir haben uns ja nach Artikel 42 Absatz 7 EUV zur Solidarität verpflichtet. Das sage ich auch und gerade als Österreicher: Wir alle brauchen das! Wir brauchen natürlich auch wieder mehr Industrie, mehr Wohlstand.”
“Denn die Gefahren müssen wir auch sehen: Cyberangriffe können unsere Kraftwerke lahmlegen, der hybride Krieg Russlands gegen uns wird in vielen Bereichen, gerade auch mit der künstlichen Intelligenz, noch verstärkt, gerade auch im Bereich Desinformation, was wir ja in einem eigenen Ausschuss auch behandeln. Eine Gefahr besteht auch für unsere Infrastruktur. Deswegen gibt es nur eines: unabhängig werden! Und – Entschuldigung – den größten Unsinn habe ich wieder von Rechtsaußen gehört: Da ist von nationaler Souveränität die Rede. Ja, wie soll denn das funktionieren? Es kann nur eine europäische Souveränität geben und daran müssen wir arbeiten, bitte, gemeinsam für unser Europa. Wir schaffen das! 2-0067-0000”
“Frau Präsidentin, Frau Exekutiv-Vizepräsidentin der Kommission! Wir sind uns einig: Die künstliche Intelligenz wird unsere Welt neu ordnen und wir müssen mehr dafür tun, damit wir nicht ins Hintertreffen geraten. Die gute Nachricht hat die Frau Kommissarin kürzlich gesagt: 45 000 Start-ups gibt es in Europa, 8 000 beschäftigen sich mit künstlicher Intelligenz. Aber wir brauchen eine Kapitalmarktunion, und wir müssen bitte wirklich talent aus den USA holen. Viele Forscherinnen und Forscher sind in dieser Trump-Welt ohnehin nicht mehr glücklich. Bitte holen wir sie her, sie können in Europa wunderbar arbeiten.”
“Wissen Sie, es gibt einen Zangenangriff auf unsere Demokratie von Amerika und Russland. Sie haben da als Marionetten mitgespielt und jetzt jammern Sie, das darf nicht wahr sein. Kehren Sie zurück zur Rechtsstaatlichkeit, zu Anstand! Hören Sie auf mit der Korruption und dann können wir das Beste für unser Europa machen. 3-0248-0000”
“Herr Präsident, Herr Kommissar! Diese sogenannten Patrioten kennen offenbar überhaupt keine Scham. Da gibt es diesen Orbán, der mit russischer und amerikanischer Unterstützung Wahlen gewinnen will, und zwar wie! Da gibt es auf X Accounts mit 70, 60, 50 Millionen, die für Orbán Werbung gemacht haben – dem Herrn Musk gefällt das auch. Dann verliert er die Wahlen und dann jammert er. Und interessant ist ja auch: Kein einziger Österreicher ist da. Die FPÖ – Freunde Putins Österreich –, die trauen sich da nicht, aber warum? Weil der Kickl, der Parteichef in Österreich ist, gesagt hat: Machen wir es dem Orban nach. Aber was denn? Medien zerstören? Die Justiz zerstören? Korruption? Im Moment werden Millionen aus Ungarn hinausgeschafft, zu den korrupten Orbánisten – unfassbar! Und dann kommen die hierher und jammern.”
“One more thing that's interesting – there are so many countries who want to be part of the European Union. Do you know any country that wants to be part of the United States? No, they want to be here because this is the continent of freedom. This is the continent that thrives, this is the continent of human rights – Europe is great. 2-0516-0000”
“Madam President, Minister, Commissioner, Armenia – what a country. At a time when democracy is under siege and autocrats act with impunity, Armenia stands like a beacon of hope, surrounded by autocracies. It proves that democracy can thrive even in the toughest neighbourhoods. Armenia is Europe, with its values, history and culture. Yet Armenia's democracy now faces a very critical test, the parliamentary elections in June. We know Putin will stop at nothing to sabotage this process – we cannot let this happen. People ask me: why do you talk about Armenia, is Armenia important for us? Yes, it is important for us. It's in our neighbourhood. It's a democracy and we want to have trade, we want to have good relations and we need security. For all that, a democratic Armenia is very necessary.”
“To the Ukrainians, I want to say: there is a huge majority here in favour of you. We will not forget you, we will fight for you. 2-0483-0000”
“Madam President, Minister, Commissioner, Russia is a terrorist state. Russian bombs rain down on Ukrainian hospitals, schools and homes; every day, innocent lives are stolen, families shattered, and cities reduced to rubble. We need more sanctions, we need stronger sanctions, and we have to kick out those Russians who live in peace here in Europe, but are part of Putin's terror regime. One more thing: I never hear from the right wing and the right wing extremists – nobody's here. They never even condemn what Putin is doing to Ukraine. And Donald Trump, he doesn't do it either. On the contrary, he wants to invite Putin to the G20. Mr Commissioner, please, there is no way that any European goes to a G20 meeting with Putin. Please promise that to us, I think that is really very important.”
“Und ja, die Manipulation von Wahlen darf nicht stattfinden, Korruption ist schlimm, das haben wir auch festgestellt, und vor allem auch, wenn Medien eingeschränkt werden, dann ist unsere Demokratie in Gefahr. Aber wir haben die Grundlage dafür, für die bestmögliche Welt, die es gibt hier in Europa. Und deswegen bitte ich gerade diese Rechten, die so laut schreien: Kommen wir zurück zu dieser Einigkeit, dass wir die Grundlage dafür haben. Reden wir darüber, wie wir Europa noch besser machen. Und schreien wir nicht herum, dass Europa angeblich schlecht ist. Sind wir froh und dankbar, dass wir in diesem Europa der Menschenrechte und der Menschenwürde leben können. 2-0347-0000”
“Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Europa ist der Kontinent der Menschenrechte, Europa ist der Kontinent der Menschenwürde – wie es ja auch in der Charta der Grundrechte heißt, die wir vor 25 Jahren beschlossen haben. Und ja, ich weiß, es ist vieles nicht perfekt, aber wir haben die Grundlage dafür, auf einem Kontinent zu leben, wo es uns so gut geht wie sonst nirgends. Und das müssen wir wahren. Denn natürlich gibt es die Gefahr. Es gibt die Gefahr, dass es von außen Leute gibt, die unsere Demokratie zerstören wollen – durch Hass von der einen Seite, durch Desinformation von Russland und natürlich durch die amerikanischen Plattformen, die von diesem Hass leben. Dagegen müssen wir uns wehren.”
“Denn das ist für mich eigentlich von den vielen Skandalen, die es da gibt, der größte Skandal, ich rede auch wieder von Österreich: Die UNO‑Behindertenrechtskonvention für Schulen haben wir nicht umgesetzt, obwohl wir das sehr oft gesagt haben. Dann genügt es auch nicht, christlich oder sozial im Parteinamen zu haben. Sie machen es trotzdem nicht. Das müssen wir endlich machen, weil das Lernen – lebenslanges Lernen – ist das Wichtigste, weil dann eben die ganze Gesellschaft davon profitiert. Und ein letztes Wort: Wir können voneinander lernen. Ich weiß, dass es im Schulsystem andere Länder gibt, wo es viel besser ist. Also: Ja zu dieser Agentur, und eine Aufgabe wäre auch der Austausch darüber, wer was am besten macht – voneinander lernen. 3-0516-0000 Catch-the-eye procedure 3-0517-0000”
“Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Es sind viele Zahlen genannt worden, ich nenne die Zahlen aus Österreich: Rund 800 000 Menschen sind registriert als Behinderte – fast 10 Prozent der Bevölkerung –, aber arbeiten tun nur 15 Prozent davon. Das heißt, die Möglichkeiten für inklusive Arbeitsplätze sind sehr, sehr niedrig. Das ist der eine Punkt. Das Zweite: Es sind natürlich viel mehr Menschen betroffen, es sind die Familien betroffen, und es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass heute überwiegend Frauen hier gesprochen haben zu diesem Thema, weil ich weiß, dass de facto im Alltag auch die Frauen stärker davon betroffen sind. Es geht um inklusives Leben, und es geht um lebenslanges Lernen.”
“Mr President, dear Commissioner, dear colleagues, what an attractive community we are, the European Union. The Brits want to come back, in the majority, Iceland will have a referendum and there are many countries in the Western Balkans, Moldova and Ukraine that also want to join us. To all Ukraine haters: they are making, like all the other countries, a lot of reforms. They know what the rule of law is. And, by the way, money robbers should be in prison, but not in government. So what do we have to do? We have to support these countries in their work for these reforms because they are necessary and, as I said, we know they are doing it. But we also have to ensure that one or another would-be autocrat cannot stop the process, because that is what they want to do for their political reasons. So what I say is: this veto is wrong.”
“Und wir brauchen eine Energieunion in Europa. Da werden die Menschen dann auch merken, wie wesentlich die Europäische Union ist. Und noch etwas: Wenn Präsident Macron sagt, wir müssen Geopolitik machen, also auch Schiffe begleiten durch die Straße von Hormus, können wir das auch nur als einiges Europa –also: Ja zu einem einigen Europa für die Menschen in Europa. 1-0225-0000”
“Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Das Terrorregime der Mullahs hat allein in den letzten Wochen viele, viele Tausend Menschen umgebracht. Und natürlich gibt es inzwischen auch viele unschuldige Opfer im jüngsten Nahostkrieg. Aber wir müssen auch sehen, dass inzwischen auch viele Menschen in Europa betroffen sind. Dass die Energieversorgung wesentlich ist, haben wir ja auch durch den Angriff Putins auf die Ukraine gemerkt. Jetzt merken wir: Das Öl wird immer teurer. Und da sind viele Menschen betroffen, auch durch die ungerechtfertigten, schnellen Erhöhungen der Ölfirmen. Da sollte der Kommission auch etwas einfallen. Vor allem aber: Jetzt haben doch hoffentlich alle verstanden, wie wichtig alternative Energiequellen sind, dass wir – ob es Wasser ist, ob es Strom, ob es Wind ist, Wasserstoff – das fördern müssen.”
“There are people here in this European Parliament who say: 'no, no support for Ukraine, we don't mind if Europeans die from the cold because the dictator wants that'. Thank you very much, Commissioner Marta Kos. Europe stands with Ukraine – you said it, and I think the majority in this House mean it. 2-0242-0000”
“Mr President, dear Commissioner, dear colleagues, it was a very impressive but also sad experience to go to the Holodomor museum in Kyiv. Holodomor was Stalin's genocide through famine, and now we have Putin's genocide through cold. He is Stalin II – he is a copy of Stalin, he wants as many people as possible killed because he sees he cannot win the war how he had planned it. He wants to destroy the spirit of the Ukrainians – he wants to kill as many people as possible. It is important that we help as far as we can help for Ukraine. Then I hear these people from the right wing who say: 'no, we don't want to help'. So what does that mean? They want people to die – we have to say that very clearly.”
“81 % of Germans say they are afraid that the Russians want war all over, but 65 % are afraid of the US as well. So we have to have a strong Europe. And thank you for your work again. 2-0145-0000”
“Madam President, Commissioner Kubilius, thank you for your words, but especially thank you for your work. Finally, we are building up a European defence, and I say that coming from a neutral country. The Austrian liberals already said in 2019 that we need a common European defence. And, by the way, there is also a strong defence industry in Austria, so we will work together on that as well. But there is one more thing – that is disinformation. And today we heard again that the people from the right wing are against the support for Ukraine. Yes, of course, because they're for the support of Russia and that's dangerous for us. And I tell you one more thing: in the Financial Times, the headline was 'Germany's painful estrangement from the US'. We also have to talk about that.”
“Frau Präsidentin, Herr Kommissar! Als Österreicher möchte ich Ihnen sagen, dass wir vor genau 40 Jahren einen ganz schlimmen Weinskandal hatten. Verantwortungslose Winzer haben Glykol zugesetzt, um Wein süßer zu machen. Es war ein Riesenskandal. Aber: Was ist dann passiert? Etwas sehr Gutes, nämlich die Qualität wurde gefördert, und österreichische Winzerinnen und Winzer produzieren seither hervorragenden Wein. Bei internationalen Bewerben können wir uns sogar da und dort mit Spaniern, Franzosen und Italienern messen. Also man sieht, mit der Qualität geht es besser. Ich glaube, das ist jetzt der wesentliche Punkt. Qualität bringen vor allem auch die kleineren Winzer, weil sie wissen, dass sie davon leben. Es ist auch wichtig für die Lebensräume. Und noch etwas – der Export.”
“Weil wenn die Medien kein Vertrauen mehr haben, dann hat auch die Politik kein Vertrauen mehr. Und das ist gefährlich für uns alle, gerade bei dieser Herausforderung, vor der wir stehen. Wir erleben das in Amerika, wo auf einmal alternative Fakten zu Fakten werden. Wir haben die extreme Desinformation von Russland, wir haben die Algorithmen, die oft gegen uns arbeiten. Umso wichtiger sind unabhängige Medien, und das gilt vor allem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. 3-0420-0000”
“Herr Präsident! Ich möchte ein bisschen Ruhe hereinbringen, denn wir leben in Zeiten, in denen Desinformation stärker ist als Information. Das heißt, das Vertrauen der Menschen in Information muss größer werden. Wir wissen, es ist stark zurückgegangen, leider auch in die öffentlich-rechtlichen Sender – und ich rede hier auch von Österreich. Wir wissen, dass in vielen Ländern das Vertrauen der Bevölkerung in diese Medien umso mehr sinkt je stärker der Einfluss der Politik der Regierung wird. Und deswegen ist es so wichtig, dass wir auch hier gemeinsam unter uns in Europa darauf achten, dass in allen Staaten gewährleistet ist, dass es freien Rundfunk gibt, dass die Journalistinnen und Journalisten unabhängig arbeiten können. Und letztlich tun wir das auch für unser Gutes. Warum?”
“We have a strong, united Europe and we can keep our human rights here in Europe. We will work for it. We will fight for it. 2-0520-0000”